Index Update
Am Freitag war mit der Ankündigung, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet ist, der Knoten beim S&P geplatzt. Doch die Meeresenge ist wieder dicht. Nun sollte das bezwungene Widerstandsbollwerk bei 6.987/7.002 Punkten verteidigt werden.
Der Befreiungsschlag am Freitag vergangener Woche war nachhaltig. An diesem Tag konnte das vorherige Allzeithoch bei 7.002 Punkten signifikant überwunden werden. Hierbei wurde dem genannten Widerstand eine Average True Range (ATR) der letzten zehn Tage dazu addiert. Mit der Schlussglocke schloss der S&P kurz vor dem Wochenende oberhalb des Entry-Levels bei 7.092 Zählern.
Die jüngste Korrektur von Ende Januar bis Ende März wurde bei der Kurszielberechnung berücksichtigt. Mit Hilfe der klassischen Fibonacci-Methode errechnet sich ein Aufwärtspotenzial bis 7.427 Punkten.
Als Stop Loss könnte der charttechnische Knoten, der nun geplatzt ist, bei 6.789/7.002 dienen.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Aber wie nachhaltig ist der jüngste Ausbruch? Laut den technischen Indikatoren könnte die Rekordjagd fortgesetzt werden. Hierbei nutzen wie Modell – bestehend aus dem exponentiellen Durchschnitt, dem Momentum, dem Relativem Stärke-Inex (RSI) sowie dem Williams R%. Und dies auf Sicht der letzten zwanzig Handelstage. Der Kurs des S&P muss oberhalb der Glättungslinie liegen. Das Momentum sollte über der Nulllinie aus dem Handel gehen. Beim RSI wird für ein neues Kaufsignal ein Wert von über 52 vorausgesetzt. Und der Williams %R muss oberhalb des Wertes von -50 notieren.
Der S&P erfüllt alle vier Kriterien. Wichtig ist aber auch die Trenddynamik. Der 20-Tage-Durchschnitt steigt, wie auch das Momentum und der RSI. Letzt genannter Indikator liegt oberhalb des Wertes von 60, was zusätzlich für einen starken Aufwärtstrend spricht.
Quelle: IG Handelsplattform; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen