Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Aktien Update
Infineon gehört zu den KI-Profiteuren und die Aktie konnte zuletzt deutlich an Höhe gewinnen. Doch die Trenddynamik lässt nach. Fundamental ist der DAX-Titel ausgereizt und saisonal droht Gegenwind.
Infineon profitiert stark vom KI-Boom und hat deshalb verstärkt in diesem Sektor investiert. Dies wurde von den Analysten bei ihrer Einschätzung auch berücksichtigt. Von 17 Experten empfiehlt die Mehrheit den DAX-Titel zum Kauf. Doch im Augenblick notiert die Infineon-Aktie mit nahezu 80,00 EUR mit rund 8% über dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten. Somit besteht fundamental betrachtet zurzeit kaum Potenzial nach oben.
* Hierbei handelt es sich um externe Analysteneinschätzungen von Researchhäusern und Banken. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Einschätzungen von IG Analysten.
Quelle: TipRanks
Was ebenfalls bei der Analyse der Infineon-Aktie berücksichtigt werden sollte, ist die Saisonalität. 2026 ist ein Zwischenwahljahr. Und dieser Abschnitt im US-Präsidentschaftswahlzyklus gehört nicht zu den besten Zeiträumen an den Börsen. Auch der DAX-Konzern ist davon im negativen Sinn betroffen. In den letzten sechs Zwischenwahljahren ging es im Zeitraum von Anfang Juni bis zum 10. Oktober in 67% der Fälle um durchschnittlich 23,4% abwärts. Die Volatilität beträgt im genannten Zeitraum stolze 46,45%
Charttechnisch betrachtet hält sich die Infineon-Aktie momentan in einer Korrekturphase auf. Innerhalb der Konsolidierung läuft der Versuch, das enge Abwärts-Gap bei 82,29/81,89 EUR zu schließen. Bislang ohne Erfolg. Auch das 50,0%-Fibonacci-Retracement bei 81,25 EUR leistet Widerstand. Die genannten Hürden müssen aber übersprungen werden, um das Allzeithoch bei 88,45 EUR ansteuern zu können
Was nicht passieren dürfte, wäre ein Rutsch unter die steigende exponentielle 21-Tage-Durchschnittslinie bei 76,18 EUR sowie das Korrekturtief bei 74,21 EUR. In diesem recht ungünstigen Szenario könnte die derzeitige Korrektur Fahrt aufnehmen.
Ein wenig zur Vorsicht mahnt der Directional Movement-Indikator (DMI). Der ADX (10 Tage) fällt und signalisiert eine nachlassende Trenddynamik. Ebenfalls im Chart zu sehen sind DI+ und DI-. Beide Linien messen den Kauf- und Verkaufsdruck. Seit dem Rekordhoch vom 2. Juni nimmt der Kaufdruck ab und der Verkaufsdruck zu. Zwar liegt DI+ noch über DI-, was für einen intakten Aufwärtstrend spricht. Dieser verliert jedoch zunehmend an Stärke.
Quelle: IG Handelsplattform; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Szenario |
Trigger |
Zielbereich |
Stopp |
Long |
Oberhalb des 50,0%-Retracements könnte das Allzeithoch angesteuert werden |
88,45 EUR |
74,21 EUR |
Short |
Unterhalb der 21-Tage-Linie könnte die Konsolidierung Fahrt aufnehmen |
65,36 EUR |
82,29 EUR |
Quelle: IG Handelsplattform; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Morning Report
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Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.
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