Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 72 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Index Update
Der Aufwärtstrend beim DAX wird im Augenblick hart umkämpft und wackelt bedenklich. Zudem hat der deutsche Leitindex gegenüber dem marktbreiten S&P 500 das Nachsehen.
Es kommt nicht oft vor, aber gelegentlich kann der DAX den großen S&P 500 hinter sich lassen. Die Rede ist von einer temporären Outperformance. Doch im Augenblick hat der marktbreite US-Index die Nase vorn. mit anderen Worten, das Geld fließt an die New Yorker Börse.
Ein Werkzeug, um das Verhältnis zwischen dem deutschen Leitindex und dem S&P 500 zu messen, ist der Ratio-Chart. Hier werden die Kursreihen beider Indizes auf Basis der Notierungen der letzten zwei Jahre zueinander ins Verhältnis gesetzt. Allerdings erfolgt die grafische Darstellung als Point&Figure-Chart. Und aktuell befindet sich das Ratio in einer O-Spalte. Die Angebotsseite hat die Oberhand. Zudem liegt im P&F-Chart ein intakter Aufwärtstrend vor. Und sei dies nicht schon schlimm genug, wurde unlängst die Marke von 100 unterschritten. Somit wurde die Outperformance des DAX gegenüber dem S&P beendet.
Allerdings hatte die Outperformance schon viel früher geendet, nämlich im Juni des vergangenen Jahres. Mit dem Unterschreiten der vorherigen O-Spalte wurde ein Ausstiegssignal generiert, nachdem zuvor ein gespreiztes Dreifachhoch vor einem Machtwechsel gewarnt hatte.
Im Tageschart hat der DAX erneut mit dem Aufwärtstrend bei aktuell 25.505 Punkten zu kämpfen. Heute könnte die neuerliche Rückeroberung der wichtigen Unterstützung gelingen. Diese sowie das ehemalige Allzeithoch bei 25.508 Zählern sollten auf Schlusskursbasis überwunden werden.
Allerdings leicht könnte dieses Unterfangen nicht werden. Der exponentielle 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 25.683 Zählern steht dem heimischen Börsenbarometer im Weg.
Aber auch der Directional Movement-Index (DMI) leistet Widerstand. Im Augenblick ist der Verkaufsdruck (DI-) im Vergleich zum Kaufdruck (DI+) größer
Unterhalb des Aufwärtstrends und der Unterkante des Abwärts-Gaps (Falling Window) bei 25.280 Punkten könnte Abgabedruck aufkommen. Ziel wäre dann die untere Begrenzung der vorherigen Kurslücke bei 24.897 Zählern.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Szenario |
Trigger |
Zielbereich |
Stopp |
Long |
Rückeroberung des Aufwärtstrends bei 25.505 und des Hochs bei 25.508 |
25.900 |
25.280 |
Short |
Unterhalb der Unterkante des Gaps bei 25.280 |
24.897 |
25.508 |
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Hier finden Sie den Artikel S&P 500 Prognose – Miese Stimmung und schwache Marktbreite.
Morning Report
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