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Häufige Fehler

Begrenzen Ihrer Optionen

Die Welt des Finanzhandels ist sehr groß. Es gibt eine scheinbar endlose Vielfalt von Märkten, an denen Sie handeln können, einschließlich Aktien, Forex und Rohstoffe, und genauso groß ist die Produktpalette für Sie.

Es besteht immer das Risiko, zu viele offene Positionen zu haben und Sie sollten nie einfach so eine Handelsposition eröffnen, aber wenn Sie Handelsalternativen nicht in Betracht ziehen, kann das Ihre Gewinnchancen begrenzen.

Zum Beispiel ist es ein häufiger Fehler, zu denken, dass Sie nur mit einem Asset handeln können, von dem Sie eine Wertsteigerung erwarten (das Long-Gehen). Zu viele ignorieren die Tatsache, dass Sie in den meisten Fällen genauso leicht auch von einem Asset profitieren können, dessen Kurs fällt (Short-Position).

Wenn Sie die Möglichkeit, short zu gehen, nicht in Betracht ziehen, beeinträchtigt dies Ihren Handel enorm. Mehr über das Short-Gehen können Sie in unserem Modul Short Selling erfahren.

Überdiversifikation

Der Grad, zu dem Sie sich verschiedenen Märkten aussetzen, ist eine Entscheidung, die Sie je nach Wissen und Erfahrung treffen müssen.

Eine Warnung ist jedoch, dass Sie versuchen sollten, bei den Märkten und Produkten zu bleiben, die Sie kennen und sich nicht von Möglichkeiten verführen zu lassen, die Ihnen unbekannt sind.

Sie denken vielleicht, es sei klug, Ihre Anteile zu diversifizieren, um vielleicht Ihren Einsatz abzusichern oder Ihr gesamtes Portfolio zu schützen. Dieser Ansatz ist begründet, aber nur so lange Sie mit dem handeln, was Ihnen bekannt ist. Wenn Sie nur aus Gründen der Diversifizierung handeln, führt dies schnell zu Fehlern.


Risikoüberzeichnung

Es kann Zeiten geben, in denen Sie nur die Chancen sehen und es kann verführerisch sein, alles Kapital in das zu investieren, was Sie als profitable Positionen ansehen. Jedoch gibt es in solchen Situationen das große Risiko, zu viele offene Positionen zu haben.

Ohne eine Kristallkugel zu besitzen, können wir alle von einem plötzlichen unerwarteten Ereignis überrascht werden, wodurch sich der Markt in die umgekehrte Richtung entwickelt. Selbst wenn Sie Schritte unternommen haben, um Ihr Risiko zu begrenzen, können Sie dennoch erhebliche Verluste erleiden, wenn Sie eine große Summe investiert haben.

Das gilt inbesondere dann, wenn Sie mit gehebelten Produkten handeln, da dort immer das Risiko besteht, dass Sie mehr verlieren, als Sie ursprünglich investiert haben.


Unnötige Risiken

Dies sollte offensichtlich sein. Wohlüberlegtes Risiko gehört zum Handeln und Sie sollten daran bei jedem Handel denken, indem Sie das Risiko-Rendite-Verhältnis berechnen. Es ist wichtig, dass Sie die Perspektive behalten und identifizieren können, welche Risiken zu Ihrem Plan gehören und welche unnötig und vielleicht sogar dumm sind.

Ein paar eindeutige Beispiele wären, bei einem Haussemarkt short zu gehen, oder bei einem Baissemarkt zu kaufen. Es gibt immer Ausnahmen von dieser Regel und diese können sehr verlockend sein. Vergewissern Sie sich, dass Sie immer wissen, wo das vernünftige Risiko endet und das unvernünftige Risiko beginnt.


Fehlauffassung von Trends

Ein Trend betrifft normalerweise die langfristige Entwicklung eines Markts und basiert eher auf makro-ökonomischen Einflüssen als auf einmaligen Ereignissen. Individuelle politische oder wirtschaftliche Ereignisse beeinflussen Trends selten zu Ihren eigenen Gunsten.

Während geringere Lohnzahlungen im nicht-Agrarsektor zum Beispiel dazu führen können, dass der Dow Jones fällt, bedeutet dies nicht, dass der allgemeine Indextrend vom Positiven ins Negative rutscht.

Es gibt unglaublich viel Software für die Analyse von Markttrends und diese Werkzeuge können sehr wertvoll sein, wenn sie korrekt verwendet werden. Sie sollten nur so vorsichtig sein und zwischen kurzfristigen und langfristigen Einflüssen unterscheiden, da diese nicht notwendigerweise zusammenhängen.