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Wie reagieren deutsche Trader auf Ereignisse, die weltweit für Volatilität sorgen?

Ob die Wirtschaftskrise in China, das britische Votum, aus der EU auszutreten oder die Wahl Trumps - all diese Ereignisse sorgten 2016 für Volatilität am Markt. Welche Schlüsse kann man für die Zukunft ziehen?

In der aktuellen politischen Landschaft werden die Finanzmärkte ständig mit neuen Dramen konfrontiert, die den Händlern Anlass zur Sorge geben. Und hinter jeder Ecke verbirgt sich neue Ungewissheit, sei es in Form von neuer Führung, wichtigen Wahlen oder einflussreicher Gesetzgebung.

Im Vorfeld auf erneute Volatilität haben wir das Trading-Verhalten von deutschen IG-Kunden während drei großen Ereignissen, die 2016 für Schwung an den Märkten sorgten, unter die Lupe genommen: Chinas Wirtschaftsrückgang, die britische Abstimmung für den Brexit und die Wahl Donald Trumps als 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Welche Muster und Verhaltensweisen haben sich aus den bisherigen Volatilitätsereignissen heraus kristallisiert und werden sie einen Einfluss auf zukünftige Ereignisse haben?

Chinas Marktrückgang unterscheidet sich in einer wichtigen Weise von Brexit und Trump: Es war kein vorhersehbares politisches Ereignis, was bedeutete, dass die Händler ihre Strategien nicht im Voraus in gleichem Maße planen konnten. Und ohne verfolgbare Ergebnisse, war das Handelsvolumen über Nacht verständlicherweise niedriger.

Vergleicht man dieses Volumen mit dem Vereinigten Königreich zeigt sich jedoch, dass deutsche Trader zögerlicher sind, was den Handel politischer Ereignisse über Nacht anbelangt. Im folgenden Diagramm können Sie sehen, dass die Deutschen über alle drei Veranstaltungen vergleichsweise weniger über Nacht - und mehr am Tag - als ihre britischen Kollegen gehandelt haben.

Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen deutschem und britischem Handelsverhalten während dieser Ereignisse besteht in der verwendeten Technik. In Großbritannien wurden 52% aller Positionen auf einem Android- oder Apple-Gerät eröffnet, während es in Deutschland nur 38% waren.

Die geringe Anzahl an Übernachthändlern in Deutschland erklärt vielleicht teilweise, warum dort der Desktop das bevorzugte Medium war. Wenn man die Märkte und Ergebnisse während der Nacht nicht verfolgt, ist es einfacher, einen Laptop oder PC zu bedienen.

Klicken Sie auf die beiden folgenden Diagramme, um sie zu vergrößern.

Wirtschaftskrise in China

China starte, vor dem Hintergrund der zu diesem Zeitpunkt erstmals eingeführten Sicherheitsmaßnahme, mit Ungewissheit ins Jahr 2016.

JA zum Brexit

Das unerwartete Ergebnis des britischen EU-Referendums verbreitete Unruhe an den Finanzmärkten.

US Präsidentschaftswahlen

Die überraschende Wahl Trumps machte alle Erwartungen zu Nichte und leitete eine Rallye ein, die weiterhin für Wirbel sorgte.

Die Sicherheitsmaßnahme, die China in die Krise stürzte

Das Bangen um Chinas Wirtschaftswachstum gleich zu Jahresbeginn sorgte 2016 für einen unsicheren Start. Die Aktienindizes brachen weltweit ein und die chinesische Finanzaufsicht sah sich gezwungen erstmalig einen Handelsstopp als Sicherheitsmaßnahme aufzurufen, nur um ihn kurz darauf wieder zurückzuziehen.

"Die globalen Aktienmärkte befinden sich durch den erneuten Stillstand in China abermals im freien Fall und das verursacht eine Massenpanik an den europäischen Futures Märkten. Für viele in der Londoner City fühlte es sich so an, als ob die Show zu Ende war, bevor sie überhaupt begonnen hat. Der FTSE 100 lag um 08:00 Uhr (MEZ) bereits 2% hinten."1
Joshua Mahony, IG Marktanalyst, London, 07. Januar 2016

Wie sahen die Handelsaktivitäten rund um dieses Ereignis aus?2

Erkenntnisse im Detail

Plattform/Trader

  • 69% aller Trades wurden vom Desktop durchgeführt, wobei es am 07. Januar um 09:00 Uhr das höchste Handelsvolumen gab
  • 17% aller Trades wurden über iPhone getätigt, 14% über Android
  • 59% der Trader, die über Desktop handelten, waren in Ihren 30ern; 80% in ihren 60ern
  • Das Durchschnittsalter derjenigen, die die chinesische Wirtschaftskrise handelten, lag bei 45 Jahren

Anlageklasse

88% der Trades, die zu diesem Zeitpunkt eröffnet wurden waren Aktienindizes, 8% davon waren Währungspaare und 3% waren Rohstoffe.

Schlüsselmärkte

CSI 300

  • Am Tag nachdem die Handelssperre aufgehoben wurde, hatte sich das China 300 Handelsvolumen verdoppelt
  • Die Kunden waren an diesem Tag zu 88% negativ gestimmt
  • Generell war das CSI 300 Handelsvolumen eher gering

USD/CNH

  • Trader vermieden den Yuan zum Großteil: Nur 0,3% aller Forex Trader waren im USD/CNH investiert

Top Märkte

Top 5 Indizes
Der DAX war mit 88% aller Index-Positionen der meistgehandelte Aktienindex. An zweiter Stelle kam der Dow mit 9% und an dritter Stelle der S&P 500 mit 0,7%. Dahinter folgten der Nikkei mit 0, 3% und der NASDAQ mit 0,2%.

Top 5 FX-Paare
Das Währungspaar EUR/USD machte 74% aller Forex-Trades aus. An zweiter Stelle folgte AUD/USD mit 5,1% und dicht dahinter GBP/USD mit 4,8%. 4% handelten EUR/JPY und 3,9% USD/JPY.

Top 3 Rohstoffe
US-Rohöl war mit 36% der am meisten gehandelte Rohstoff. Danach kamen Brent Rohöl mit 34% und Gold mit 14%.

Top 5 Aktien
10% der deutschen IG Kunden, die Aktien traden, eröffneten eine Commerzbank Position. Der zweit meist gehandelte Titel war Alexion Pharmaceuticals mit 4,8% und an dritter Stelle folgte Daimler mit 4.2%. An vierter und fünfter Stelle standen GFT Technologies mit 3,6% und BASF mit 3%.

Die Briten stimmen für den Brexit

Der ehemalige Premierminister David Cameron hielt sein Wahlversprechen und berief ein Referendum ein, welches über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union entscheiden sollte. Obwohl die Umfragen knapp auf einen Verbleib deuten ließen, stimmten die Briten mit 52% zu 48% für einen Brexit.

„Das UK-Referendum ist das Ereignis, das am Wahrscheinlichsten Volatilität in den Markt bringen wird. Wenn die Buchmacher und nicht zuletzt die Umfrageergebnisse richtig liegen, haben wir allerdings nicht viel zu befürchten.“
Chris Beauchamp, IG Marktanalyst, London, 25. April 2016

Wie sahen die Handelsaktivitäten rund um dieses Ereignis aus?3

Es kam vielleicht etwas überraschend, dass der deutsche Handel als Antwort auf den Brexit, trotz der enormen Konsequenzen für die Europäische Union, nicht zunahm. Tatsächlich sah der Handel einen Rückgang von 36% und es gab 9% weniger Trader als beim chinesischen Wirtschaftsrückgang (obwohl die Anzahl der gehandelten Märkte um 32% anstieg).

Vor allem Indizes und FX sahen deutlich weniger Volumen rund um den Brexit als bei der chinesischen Wirtschaftskrise, was darauf hindeutet, dass Trader Respekt vor den potentiellen Auswirkungen auf europäische Schlüsselmärkte wie DAX und EUR/USD hatten.

Ein weiterer Beweis für eine risikoscheue Mentalität unter den Händlern ergibt sich aus dem starken Anstieg im Goldhandel. Im Gegensatz zu Indizes und Forex sah der Rohstoffhandel, verglichen zur China-Krise, einen Aufschwung an Positionen, die während des Brexit eröffnet wurden und Gold war mit 282% mehr Trades der absolute Gewinner.

Außerdem wurden während des Brexit-Votums gegenüber dem Wirtschaftsrückgang in China 178% mehr Aktien gehandelt. Ähnlich war es in Großbritannien, wo das Handelsvolumen 155% höher war.

Ebenso wie in Großbritannien scheint es einen Fokus auf den Bankensektor zu geben. Die Deutsche Bank war die am meisten gehandelte Aktie, als die Briten sich für den EU-Austritt entschieden, was in scharfem Kontrast zum chinesischen Wirtschaftsrückgang steht, wo es nur vier Trades gab. Die Commerzbank verzeichnete einen Anstieg von 188%.

Dies könnte ein weiterer Beweis für die Risikoscheu der Trader sein aber es könnte noch mehr dahinterstecken. In Anbetracht der Tatsache, dass britische Banken als Opfer aus der Abspaltung Großbritanniens von der EU hervorgehen könnten, sahen einige einen Vorteil für deutsche Banken, die Zugang zu EU-Märkten haben, auf die Großbritannien bald vielleicht verzichten muss.

Erkenntnisse im Detail

Plattform/Trader

  • 44% aller Trades wurden über ein Mobilgerät und dies primär zwischen 08:00 und 12:00 Uhr getätigt
  • 25% aller Trades wurden über iPhone und 19% über Android getätigt
  • 51% der Trader über Smarthphone waren in Ihren 30ern und 23% in Ihren 60ern
  • Das Durchschnittsalter des Brexit-Traders war 44 Jahre

Anlageklasse

81% der Trades zu dieser Zeit wurden in Aktienindizes eröffnet und 9% in Währungspaaren. An dritter Stelle folgten Rohstoffe mit 7% und dann Aktien mit 3%.

Schlüsselmärkte

GBP/USD

  • In der Woche, in der das Brexit-Votum stattfand, war die Kundenstimmung gegenüber dem GBP/USD, außer am Vortag der Wahl, meist negativ
  • Am Wahltag herrschte eine geteilte Stimmung und Positionen mit negativer Einstellung lagen bei 52%
  • Am 24. Juni verdoppelte sich der Handel, sobald das Ergebnis bestätigt wurde und 60% der Trades waren GBP/USD Short-Positionen

FTSE 100

Das FTSE-Handelsvolumen sah einen enormen Anstieg rund um den Brexit mit einem Trade-Zuwachs von 354%, was jedoch nur 0,6% aller Index-Trades ausmachte

Top Märkte

Top 5 Indizes
Der meistgehandelte Index rund um den Brexit war der DAX mit 81%. Danach folgten der Dow mit 10%, der S&P mit 3%, der Nikkei mit 2% und an fünfter Stelle der NASAQ mit 1%.

Top 5 FX-Paare
EUR/USD stach mit 46% als meistgehandeltes FX-Paar heraus. Danach folgten USD/JPY mit 16%, GBP/USD mit 7% und AUD/JPY und AUD/USD mit jeweils 5%.

Top 3 Rohstoffe
53% aller deutschen Rohstoff-Trader eröffneten eine Gold-Position. 22% waren in Brent Rohöl und 17% in US Rohöl investiert.

Top 5 Aktien
13% der IG Aktienhändler eröffneten Positionen auf Deutsche Bank. Commerzbank kam mit 10% an Trades an zweiter Stelle, Daimler mit 5% an dritter Stelle, BMW mit 4,5% an vierter Stelle und Deutsche Lufthansa mit 4,1% an fünfter Stelle.

US-Präsidentschaftswahlen

Hillary Clinton und Donald Trump fochten einen bitterlich umkämpften Wahlkampf aus und Umfragen stellten sich einmal mehr als unzuverlässig heraus, war es doch Trump, der zum Sieg stürmte. Der anfängliche Pessimismus an den Märkten wich einer großen Trump-Rallye.

„Diese Woche entscheidet sich, wer das Schicksal der weltgrößten Wirtschaftsmacht für die nächsten vier Jahre lenken wird. Die Märkte bevorzugen Hillary Clinton, die Kandidatin der Demokraten, deren republikanischer Gegner, Donald Trump, Auslöser für erhöhte Volatilität ist.”
Jingyi Pan, IG Marktanalyst, Singapur, 4. November 2016

Wie sahen die Handelsaktivitäten rund um dieses Ereignis aus?4

Während die kurzfristigen Marktauswirkungen des Brexit eher negativ ausfielen, ausgenommen einer FTSE 100-Rallye durch Schwäche im Pfund - führte die Wahl Donald Trumps zu einer anhaltenden Marktrallye.

Die globalen Märkte mögen sich hinter den neuen Präsidenten gestellt haben, aber deutsche Händler schienen eher skeptisch gewesen zu sein. 54% der Trades auf den Dow Jones zwischen 22:00 Uhr am 8. November und 22:00 Uhr am 9. November nahmen eine negative Sicht ein, auch als der Index stieg. Das ist ein deutlich konträrer Blick auf den "Trump-Handel" - und die deutsche Skepsis wuchs im Zuge des Ergebnisses, mit fast 70% der Trades bis zum 10. November mit negativer Sicht, nur weiter.

Obwohl Händler, was die Auswirkungen Trumps auf die globalen Märkte anbelangt vorsichtig waren, schienen sie weit mehr dazu bereit gewesen zu sein, das Trump-Ereignis zu handeln als den Brexit. Mit 25.131 eröffneten Positionen, ist die US-Präsidentschaftswahl bei weitem das am meisten gehandelte Volatilitäts-Ereignis von 2016 und schlägt die China-Krise um 24% und Brexit um 93%.

Auch wenn das Trading-Volumen anstieg, konzentrierte es sich nicht so stark auf die US-Märkte, wie man es erwartet hätte. Während der Handel des Dow Jones einen großen Aufschwung sah, wurde die große Mehrheit der Positionen dennoch im DAX eröffnet. Im Kontrast dazu war der Dow Jones in Großbritannien der am meisten gehandelte Markt mit 28% aller eröffneten Positionen. Das folgt dem gleichen Muster wie der Brexit und die chinesische Wirtschaftskrise, als der DAX bei weitem der am meisten gehandelte Markt war und der Dow nur einen entfernten zweiten Platz einnahm.

Erkenntnisse im Detail

Plattform/Trader

  • 58% aller Trades wurden über Desktop eröffnet, davon die Mehrheit zwischen 08:00 und 10:00 Uhr
  • 24% aller Trades wurden über iPhone eröffnet im Vergleich zu 18% via Android
  • 52% der Trader über mobile Apps waren in ihren 30ern verglichen mit 20%, die in ihren 60ern waren
  • Das Durchschnittsalter des US-Wahl-Traders lag bei 44 Jahren

Anlageklasse

85% der Trades, die während der US-Wahl eröffnet wurden, waren Indizes, 10% waren Währungspaare und 4% waren Rohstoffe. Aktien lagen mit 1% an vierter Stelle.

Schlüsselmarkt

Dow Jones

  • Zwischen dem 8. November um 22 Uhr und dem 9. November um 22 Uhr wurden 54% der Trades mit negativer Sicht eröffnet
  • Der Dow-Handel erfuhr am 9. November um 17:00 Uhr, als das Ergebnis praktisch feststand, seinen Höhepunkt
  • Gab es um 3 Uhr morgens nur 33% an Trades mit negativer Sicht, waren es um 6 Uhr bereits 51%
  • Nur 16% aller Trades in den 24 Stunden, in denen Trum gewählt wurde, fanden im Dow Jones statt. 63% handelten den DAX.

Top Märkte

Top 5 Indizes
Der am meisten gehandelte Aktienindex war der DAX mit 75%. Darauf folgten der Dow mit 18%, der S&P 500 mit 3%, sowie NASDAQ und Nikkei mit jeweils 1%.

Top 5 FX-Paare
69% aller Forex-Trade wurden im EUR/USD getätigt. An zweiter Stelle kam USD/JPY mit 13% , an dritter Stelle der AUD/USD mit 4%, GBP/USD mit 3% auf Platz 4 und EUR/JPY mit 2% auf Platz 5.

Top 3 Rohstoffe
Gold war bei deutschen Händlern mit 52% der Rohstoff mit der höchsten Eröffnungsrate. Darauf folgten US Rohöl mit 20% und Brent Rohöl mit 19% aller Trades.

Top 5 Aktien
12% der deutschen Aktien-Trader bei IG eröffneten eine Position auf Deutsche Bank. Daimler war der zweit-meist-gehandelte Titel mit 7%, Commerzbank auf Platz 3 mit 5,4%, Allianz auf Platz 4 mit 5% und Bayer auf Platz 5 mit 4%.

Fazit

Im Hinblick auf die anstehenden Wahlen in diesem Jahr in Verbindung mit dem Fallout vergangener Wahlen, den es zu bewältigen gilt, ist mit weiterer Volatilität zu rechnen. In Anbetracht all der unerwarteten Ereignisse und komplexen Marktreaktionen, welche Lektionen können wir aus den letzten zwölf Monaten lernen?

Der Markt, den Sie im Auge behalten sollten

Natürlich hat kein Großereignis die gleichen Auswirkungen, aber immer dann, wenn Volatilität herrscht, greifen Trader zunächst auf dieselben Märkte zurück, je nachdem in welchem Land sie handeln.

In Frankreich beispielsweise standen CAC 40, DAX und Dow Jones bei allen drei Ereignissen an erster Stelle. In Spanien waren es Dow, DAX, Eurostoxx und IBEX.

Der deutsche Handel konzentrierte sich ungemein auf den DAX. Während der China-Krise wurden mehr als drei Viertel aller Positionen auf den deutschen Leitindex eröffnet. Während Trumps Wahlsieg handelte fast die Hälfte aller deutschen Kunden den DAX und sonst keinen anderen Wert.

Angesichts der weltweit bedeutsamen Natur dieser Märkte, ist es vielleicht verwunderlich, dass sich die Händler in Deutschland so stark auf einen Markt konzentrierten. Aber es kann auch Hinweise darauf bieten, wie der Handel von zukünftigen Ereignissen ausfallen könnte.

Trading wird mobil

Es ist kein Wunder, dass Trades über Mobilgeräte in Deutschland geringer ausfielen, waren die deutschen Trader doch viel zurückhaltender was den Über-Nacht-Handel anging, als die Briten.

Ungefähr die Hälfte aller um diese Ereignisse getätigten Trades wurden in Großbritannien über iPhone oder Android abgewickelt, während es in Deutschland weniger als 40% waren. Darunter herrschte eine große Diskrepanz zwischen älteren und jungen Händlern, die sehr viel offener für den Handel über dieses relativ neue Medium sind. Auch wenn der mobile Handel die Krone noch nicht für sich beanspruchen kann, scheint sich die Art, wie Kunden traden über die nächsten Jahre hinweg ständig weiterzuentwickeln.

Es herrscht noch viel Potential

Trotz der bedeutenden Marktverschiebung, die durch den chinesischen Wirtschaftsrückgang und den Brexit verursacht wurde, waren die IG-Kunden weit zurückhaltender, sich zu positionieren als bei den US-Wahlen. Zwar gibt es viele Gründe für diese Zurückhaltung, aber jedes Ereignis zeichnete sich durch eine Besonderheit aus:

  • Der Wirtschaftsrückgang in China fand primär an den asiatischen Märkten statt, die für viele deutsche Trader unbekanntes Terrain sind
  • Der Brexit brachte auf Grund der erhöhten Volatilität auch ein erhöhtes Risiko an den lokalen Schlüsselmärkten wie DAX und EUR/USD mit sich

Was auch immer die Gründe für geringere Volumina sind, die Händler in Deutschland könnten Chance verpassen. Indem sie sich mit den Märkten weiter vertraut machen, könnten Trader den wachsenden Einfluss Asiens auf der Weltbühne nutzen und damit potenziell negative Entwicklungen, die näher an der Heimat sind, abschwächen.

Alle Zeiten MEZ.

2 Sämtliche Positionen, die vom 06. Januar 2016 von 22:00 Uhr bis 07. Januar 2016 um 22:00 Uhr von erfahrenen, deutschen Kunden über die Web-Plattform, Android und iPhone eröffnet wurden; sowie sämtliche China 300-Positionen, die vom 31. Dezember 2015 bis 14. Januar 2016 von erfahrenen, deutschen Kunden über die Web-Plattform, Android und iPhone eröffnet wurden.

3 Sämtliche Positionen, die vom 23. Juni 2016 von 20:00 Uhr bis 23. Juni 2016 um 20:00 Uhr von erfahrenen, deutschen Kunden über die Web-Plattform, Android und iPhone eröffnet wurden; sowie sämtliche GBP/USD-Positionen, die vom 17. Juni bis 01. Juli von erfahrenen, deutschen Kunden über die Web-Plattform, Android und iPhone eröffnet wurden.

4 Sämtliche Positionen, die vom 08. November 2016 von 22:00 Uhr bis 09. November um 22:00 Uhr von erfahrenen, deutschen Kunden über die Web-Plattform, Android und iPhone eröffnet wurden; sowie sämtliche GBP/USD-Positionen, die vom 02. bis 15. November von erfahrenen, deutschen Kunden über die Web-Plattform, Android und iPhone eröffnet wurden.

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