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Porsche IPO - alles, was Sie zum Börsengang wissen müssen

Der Autobauer Porsche geht an die Börse. Erhalten Sie alle wichtigen Informationen rund um den Porsche IPO.

Porsche IPO - alles, was sie zum Porsche IPO wissen müssen Quelle: Bloomberg

Porsche IPO - alles, was sie zum Porsche IPO wissen müssen

911er, Cayenne, Taycan und Co. Porsche ist rund um den Globus ein Begriff. Nun steht dem Sportwagenbauer aus Zuffenhausen der Gang an die Börse bevor. Lange galt der Termin über den geplanten Porsche IPO als vage – doch die Volkswagenmutter (VW) hat das Datum für den Börsengang (IPO=Initial Public Offering) mittlerweile bekanntgegeben.

Aus Anlegersicht kommen rund um das Event einige Fragen auf.

Im Folgenden erhalten Sie alle wichtigen Informationen, um für den Börsengang der Porsche AG am 29. September gewappnet zu sein.

Wieso will Porsche an die Börse gehen?

Ein Börsengang „würde Volkswagen zusätzliche finanzielle Flexibilität verschaffen und dadurch helfen, die industrielle und technologische Transformation zu beschleunigen“, heisst es aus den Reihen des Volkswagen Konzerns. 1 Hintergrund für den Gang aufs Parkett dürfte in diesem Kontext nicht zuletzt die Transformation zur E-Mobilität sein, welcher mit hohen Investitionen verbunden ist. In diesem Zusammenhang kommen zusätzliche Finanzspritzen gerade richtig.

Ist Porsche nicht bereits an der Börse?

Gelistet ist an der Börse die sogenannte Porsche SE, welche als Holdinggesellschaft für die Familien Porsche und Piëch fungiert und mehr als 50 Prozent der Stimmrechte an dem VW-Konzern hält. Gehandelt werden demnach an der Börse derzeit lediglich Vorzugsaktien ohne Stimmrecht der Porsche SE.

Porsche wird nicht vollständig an die Börse gebracht

Aufgeteilt wird das Kapital der Porsche AG in Vorzugsaktien ohne Stimmrecht und Stammaktien mit Stimmberechtigung. Geplant ist, dass Volkswagen 75 Prozent minus eine Aktie der Porsche AG behalten will. Ein Viertel plus eine Aktie soll an die Porsche SE gehen. Hintergrund für diese Konstellation ist eine sogenannte Sperrminorität. Handelbar wären an der Börse dann rund 12,5 Prozent des Grundkapitals von Porsche.

Wann geht Porsche an die Börse?

Geplant ist der Börsengang an der Frankfurter Börse für den 29. September, welcher als einer der grössten IPOs in Europa seit langer Zeit gilt. Gezeichnet werden können sollen Anteilsscheine ab dem 20. September.

Was wird voraussichtlich eine Aktie kosten?

Der Mutterkonzern Volkswagen (VW) bietet sogenannte Vorzugsaktien von 76,50 bis 82,50 Euro je Stück an. Damit beläuft sich die Bewertung der Porsche AG auf 70 bis 75 Milliarden Euro. 2

Im Vergleich zu Stammaktien besitzen Vorzugsaktien kein Stimmrecht, dafür aber eine höhere Dividende. Von Interesse sind Stammaktien insofern, wenn Aktionäre Einfluss auf das Unternehmen ausüben wollen, wie etwa die Gründerfamilien.

Hat der Börsengang Einfluss auf VW-Aktionäre?

Für VW-Aktionäre ist eine im Fachjargon sogenannte Sonderdividende geplant. 49 Prozent des Gesamterlöses sollen an die Aktionäre gehen. Dies dürfte im Dezember auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung beschlossen und eingetütet werden. 3

Wie geht es nach dem Börsengang weiter?

Der Hype rund um den Börsengang dürfte nicht zuletzt aus medialer Sicht gross werden, allerdings möglicherweise direkt nach dem Event am 29. September auch tendenziell wieder abflachen. Abzuwarten gilt, auf welchen „wahren“ Wert sich der Börsenwert einpendeln wird.

Spannend dürfte zudem sein, wie sich die Porsche AG angesichts schwelender Inflations- und Zinssorgen und den damit im Zusammenhang stehenden Rezessionsängsten schlagen wird. Da die Fahrzeuge von Porsche im Vergleich zu beispielsweise traditionellen Volkswagen-Fahrzeugen als weniger konjunktursensibel gelten, könnten diese sich möglicherweise in von Unsicherheit geprägten Marktphasen besser schlagen.

Alles Wichtige im Überblick

IPO-Termin 29. September 2022
Geschätzter Preis pro Vorzugsaktie 76,50 bis 82,50 Euro
Geschätzte Bewertung Porsche AG 70 bis 75 Milliarden Euro

Bitte beachten Sie folgende Risiken:

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Quellen:

  1. NTV, 2022
  2. WiWo, 2022
  3. NTV, 2022

Dieses Material enthält keine Aufzeichnungen über unsere Börsenkurse oder ein Angebot oder eine Aufforderung für eine Transaktion in einem Finanzinstrument. IG Bank SA übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung, die aus diesen Kommentaren und aus daraus resultierenden Konsequenzen bestehen kann. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben wird keine Gewähr übernommen. Jede Person, die darauf tätig ist, tut dies ganz auf eigene Gefahr. Die Recherche berücksichtigt nicht die spezifischen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie erhalten kann, und ist daher als Werbemitteilung anzusehen. Obwohl es uns nicht direkt untersagt ist, im Voraus unserer Empfehlungen zu handeln, versuchen wir nicht, uns einen Vorteil aus ihnen zu verschaffen, bevor sie unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden. Lesen Sie unseren Hinweis über die nicht-unabhängige Recherche.

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