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Market Update

US-Bürger müssen tiefer in die Geldbörse greifen – Inflation zieht kräftig an 

Der Lebensunterhalt in den USA ist zuletzt spürbar teurer geworden. Die durch den Iran-Krieg deutlich gestiegenen Energiepreise haben die Inflation angeheizt. Zinssenkungen werden immer unwahrscheinlicher.

Quelle: Adobe
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Written by

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst für IG Deutschland

Veröffentlicht am

Im März stieg die Inflation in den Vereinigten Staaten auf 3,3%, nach 2,4% im Vormonat. Damit lag die Teuerungsrate im Rahmen der Erwartungen. Allzu zu sehr haben die Verbraucherpreise nicht überrascht. Ein solcher Preisanstieg war bereits in den Kursen an der Wall Street eingepreist.

Natürlich drängt sich nach den Inflationsdaten aus Europa und nun aus den Vereinigten Staaten die Frage auf, wie oft oder überhaupt in diesem Jahr die Zinsen gesenkt werden. Für die Eurozone werden bis zu zwei Leitzinserhöhungen in Aussicht gestellt. Auch die Federal Reserve hat in ihrem letzten Protokoll zur geldpolitischen Sitzung eine härtere Gangart in Aussicht gestellt. Anfang 2026 wurden noch zwei bis drei Zinssenkungen in Erwägung gezogen. Davon ist im Augenblick nicht mehr die Rede. Mit ein wenig Glück wird die US-Notenbank wenigstens einmal an der Zinsschraube drehen. Und dies voraussichtlich eher Ende dieses Jahres. Sollte sich der Iran-Krieg dagegen noch in die Länge ziehen, müsste die Fed wohl auch auf diese Zinssenkung verzichten. 

Für den nächsten Zinsentscheid der Fed am 29. April liegt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Leitzins nicht angerührt wird, mittlerweile bei mehr als 98%. 

Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im April 2026 in % 

Quelle: CME Group
Quelle: CME Group

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