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Silberpreis-Update

Silberpreis konsolidiert unter 90 Dollar – Geopolitische Risiken im Fokus

Mit zwischenzeitlich weit über 93 Dollar je Unze kostet Silber so viel wie nie in der Geschichte. Am Donnerstag notiert das Edelmetall allerdings zunächst wieder unter der psychologischen 90-Dollar-Marke.

Silber Quelle: Bloomberg

Written by

Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Published on:

Wichtigste Punkte:

  • Silberpreis konsolidiert unter 90 Dollar – Geopolitische Risiken im Fokus
  • Keine Einigung im Grönland-Konflikt – Unsicherheit dürfte bestehen bleiben
  • US-Inflation (Kernrate) etwas niedriger als erwartet – Zinssenkungsfantasien im Blick
  • Wöchentliche Erstanträge heute im Fokus – Geldpolitische Impulse denkbar

Silberpreis Chart auf Monatsbasis

Silber Quelle: IG Handelsplattform

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Silberpreis konsolidiert unter 90 Dollar – Geopolitische Risiken im Fokus

Mit zwischenzeitlich weit über 93 Dollar je Unze kostet Silber so viel wie nie in der Geschichte. Am Donnerstag notiert das Edelmetall allerdings zunächst wieder unter der psychologischen 90-Dollar-Marke.

Im Fokus der Anleger dürften weiterhin die geopolitischen Entwicklungen im Iran als auch Grönland stehen.

Keine Einigung im Grönland-Konflikt – Unsicherheit dürfte bestehen bleiben

„Grönland ist sehr wichtig für die nationale Sicherheit, einschließlich der dänischen“, so Trump. „Und das Problem ist, dass es überhaupt nichts gibt, was Dänemark dagegen tun kann, wenn Russland oder China Grönland besetzen wollen, aber es gibt alles, was wir tun können“, hieß es weiter. „Das haben Sie letzte Woche bei Venezuela gemerkt“.

Die US-Regierung wolle Medienberichten zufolge allerdings an ihren Übernahmeplänen für Grönland festhalten. In diesem Zusammenhang dürften die geopolitischen Unwägbarkeiten nach wie vor Anleger rund um den Globus in Atem halten, was dem Silberpreis möglicherweise in die Karten spielen könnte.

US-Inflation (Kernrate) etwas niedriger als erwartet – Zinssenkungsfantasien im Blick

Bereits am Dienstag wurden die US-Verbraucherpreise publik, welche mit 2,7 Prozent so hoch ausfielen wie im Vorfeld erwartet und damit dem Niveau aus dem Vormonat entsprechen.

Die Kernrate der Teuerung, welche die Treiber Energie und Lebensmittel ausblendet, lag im gleichen Zeitraum bei 2,6 Prozent und 0,1 Prozentpunkte unter den Erwartungen.

Die US-Erzeugerpreise stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und damit so hoch wie erwartet, nach 0,1 Prozent im Monat zuvor.

Wöchentliche Erstanträge heute im Fokus – Geldpolitische Impulse denkbar

Am heutigen Nachmittag stehen zudem die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe auf der Tagesagenda (14:30 Uhr), welche Anleger nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen sollten.

 

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