Silberpreis-Update
Nach dem jüngsten Anstieg bis auf über 84 Dollar pro Unze haben Anleger am Silbermarkt wieder den Rückwärtsgang eingelegt.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Nach dem jüngsten Anstieg bis auf über 84 Dollar pro Unze haben Anleger am Silbermarkt wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Am Markt sickert nun die Erkenntnis durch, dass die Furcht vor einer militärischen Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Venezuela möglicherweise übertrieben war.
Sollte die Gemengelage zwischen den USA und Venezuela jedoch wieder undurchsichtiger werden, könnte die Nachfrage nach Anlagealternativen wie Silber weiter gestützt werden. Angesichts ambitionierter Kurshöhen sollten sich Investoren allerdings auf mögliche Gewinnmitnahmen und das Risiko empfindlicher Kursrücksetzer einstellen.
Im Blick stehen am Freitagnachmittag die sogenannten US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), welche Anleger nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen sollten (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten aktuellen Schätzungen zufolge ein Plus in Höhe von 60.000 Einheiten, nachdem im Vormonat 64.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft aufgebaut werden konnten.
Für die Arbeitslosenquote wird ein Wert von 4,5 Prozent erwartet (zuvor: 4,6 Prozent). Zudem gilt es die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne zu beachten.
Auch die vorläufigen Daten zur Verbraucherstimmung aus dem Hause der Uni Michigan gilt es im Auge zu behalten (16:00 Uhr).
Möglicherweise könnten Anleger weiterhin auf die Idee kommen, ihre Gewinne zu versilbern. In diesem Zusammenhang gilt es auf der Unterseite die Marke von 70 Dollar zu beachten. Das jüngst erreichte Rekordhoch bei über 83 Dollar je Unze könnte im Falle wieder anziehenden Risikofreude erneut angelaufen werden.