Market Update
Der US-Angriff auf Venezuela war bereits zum Jahresauftakt der erste geopolitische Paukenschlag. Kein Wunder, dass die Rüstungsaktien gefragt sind. Davon konnten der DAX sowie der Goldpreis profitieren. Die Reaktionen auf den internationalen Ölmärkten fielen dagegen überschaubar aus.
US-Präsident Trump hatte nicht lange gefackelt und kurz nach Neujahr Venezuela militärisch angegriffen und den Präsidenten Maduro festnehmen lassen. Und mit Kolumbien und Kuba hat das Weiße Haus bereits zwei weitere Staaten verbal ins Fadenkreuz genommen. Der jüngste Vorfall in Südamerika zeigt, dass es auch in diesem Jahr auf der geopolitischen Bühne nicht langweilig wird. Und von dieser Verunsicherung profitieren die Rüstungskonzerne.
Und somit auch Rheinmetall . Der DAX-Titel hat nach einem Test des 38,2%-Fibonacci-Retracements bei 1.421 EUR wieder nach oben gedreht. Gestern konnten auf einem Schlag gleich drei Hürden genommen werden. Dies waren der Abwärtstrend bei 1.626 EUR, die fallende exponentiellen 50-Tage-Durchschnittslinie bei 1.631 EUR sowie das 23,6%-Retracement bei 1.646 EUR. Nächster Halt gen Norden ist nun das Allzeithoch bei 2.008 EUR von Anfang Oktober 2025.
Was lange währt wird endlich gut. Nach einer sechsmonatigen Seitwärtsphase konnte der DAX gestern mit einer schönen langen grünen Kerze nach oben ausbrechen. Die Oberseite der Handelsspanne bei 24.645 Punkten wurde überwunden. Zuvor waren zwei Versuche gescheitert. Und nach der klassischen Chartanalyse könnte es nun bis 26.269 Zählern gehen. Hierbei wurde bei der Kurszielberechnung die Höhe der Chartformation berücksichtigt. Dennoch ist es wichtig, einen Stop Loss zu setzen. Die „Reißleine“ könnte knapp unterhalb des ehemaligen Verlaufshochs bei 24.441 Punkten platziert werden.
Wenngleich Venezuela über die weltweit größte Ölreserve verfügt, wird in dem südamerikanischen Staat zu wenig von dem schwarzen Gold gefördert. Der eingangs erwähnte Angriff der USA auf Venezuela hatte keinen nennenswerten Einfluss an den weltweiten Ölmärkten. Vielmehr dominiert auch weiterhin das Überangebot.
Charttechnisch befindet sich der Ölpreis der Sorte WTI unverändert in einem intakten Abwärtstrendkanal. Zumal die fallende exponentielle 50-Tage-Durchschnittslinie weiterhin jegliche Erholungsversuche im Keim erstickt. Daher könnte es in Richtung des Tiefs bei 54,88 USD gehen.
Von den Gewinnmitnahmen Ende Dezember hat sich der Goldpreis gut erholt. Infolge der eingangs erwähnten geopolitischen Unsicherheiten konnte das gelbe Edelmetall wieder den Weg gen Norden einschlagen und die Oberseite der Handelsspanne bei 4.381 USD zurückgewinnen. Nun könnte es in Richtung des Allzeithochs bei 4.550 USD gehen. Anschließend wäre der Preisbereich bei 4.875 USD das Ziel der Reise. Bei der Kurszielberechnung wurde die Höhe der genannten Trading Zone berücksichtigt. Die steigende exponentielle 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 4.210 USD dient dem Goldpreis als wertvolle Unterstützung.
UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT KNOCK-OUTS
Steht man auf der Verkäuferseite (Short) und meint, dass der DAX in Zukunft fällt, könnten Knock-Outs von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 26.269 Punkten interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Long) hingegen könnten in umgekehrter Weise Kock-Out-Level unterhalb von 23.021 Punkten im Blick behalten.
UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT KNOCK-OUTS
Steht man auf der Verkäuferseite (Short) und meint, dass der Ölpreis WTI in Zukunft fällt, könnten Knock-Outs von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 75,79 USD interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Long) hingegen könnten in umgekehrter Weise Kock-Out-Level unterhalb von 54,88 USD im Blick behalten.
UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT KNOCK-OUTS
Steht man auf der Verkäuferseite (Short) und meint, dass der Goldpreis in Zukunft fällt, könnten Knock-Outs von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 4.875 USD interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Long) hingegen könnten in umgekehrter Weise Kock-Out-Level unterhalb von 4.109 USD im Blick behalten.
UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT KNOCK-OUTS
Steht man auf der Verkäuferseite (Short) und meint, dass die Rheinmetall-Aktie in Zukunft fällt, könnten Knock-Outs von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 2.008 EUR interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Long) hingegen könnten in umgekehrter Weise Kock-Out-Level unterhalb von 1.410 USD im Blick behalten.