CFDs sind Hebelprodukte. Der CFD-Handel ist nicht für alle geeignet und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Bitte lesen Sie daher unseren Risikohinweis und stellen Sie sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken vollständig verstehen. 75% der Konten von Kleinanlegern erleiden beim Handel mit CFDs Verluste, und bei 3.54 % der Konten von Kleinanlegern wurden in den letzten 12 Monaten Positionen aufgrund von Margin Calls geschlossen. 75% der Konten von Privatanlegern erleiden Verluste beim CFD-Handel, 3.54 % hatten innerhalb der letzten 12 Monate Positionen wegen Margin Calls geschlossen.
Market Update
Wie fallen Morgen die US-Arbeitsmarktdaten aus? Wird eine Zinserhöhung im September wahrscheinlicher? Und wie reagieren Nasdaq & Co., wenn die Anleiherenditen weiter steigen? Auf diese Fragen erhoffen sich die Anleger Antworten.
Im vergangenen Monat hatten die Nonfarm Payrolls überrascht. Statt eines erwarteten Beschäftigungszuwachs verlor die US-Wirtschaft 23 Tsd. Stellen. So schlimm dürfte es im August wohl nicht werden. Allerdings liegt die Konsensusschätzung mit 55 Tsd. Stellen auf einem niedrigen Niveau. Die Arbeitslosenquote wird bei etwa 4,1 % erwartet. Einen kleinen Vorgeschmack lieferten die privaten ADP-Zahlen am Mittwoch, die deutlich schwächer ausfielen. Allgemein wurde mit einem Plus von 48 Tsd. neuen Arbeitsplätzen gerechnet, mit lediglich 38. Tsd. Stellen wurde die Prognose verfehlt. Neben den Nonfarm Payrolls dürfte auch die Lohnpreisentwicklung interessant sein.
Die Fed steckt mit einem schwächeren Arbeitsmarkt und einem weiterhin erhöhtem Inflationsdruck in der Zwickmühle. Schlecht für die Kapitalmärkte wäre ein deutlich besser als erwarteter Arbeitsmarktbericht. Sollten mehr als 100 Tsd. neue Jobs geschaffen werden, würde dies die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung spürbar erhöhen. Im Augenblick liegt laut der CME Group die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt von 25 Basispunkten bei mehr als 60%. Ein Beschäftigungszuwachs deutlich unter den Prognosen könnte dagegen an den Märkten gefeiert werden, da eine Zinserhöhung unwahrscheinlicher werden würde.
Mit Sorgen schauen die Anleger auch auf die Entwicklung der Rendite bei den 30jährigen US-Staatsanleihen, die mittlerweile deutlich über der 5%-Marke liegen. Weiter steigende Renditen würden Bonds gegenüber Dividendenpapieren wesentlich attraktiver machen.
Charttechnisch arbeitet die US-Rendite im Augenblick an einer nachhaltigen Trendwende. Im Big Picture auf Monatsbasis konnte das Hoch bei 5,178% von Oktober 2023 bereits überwunden werden, wenngleich noch nicht signifikant. Unter Berücksichtigung der 0,75-fachen Average True Range (ATR) der letzten zehn Monate wäre bei einem Monatsschlusskurs von 5,38% der Ausbruch nachhaltig. Aus der Höhe des aufsteigenden Dreiecks lässt sich ein Kursziel von 6,817% ableiten. Ein solches Zinsniveau würde vor allem Groth- und Technologie-Aktien besonders hart treffen.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Morning Report
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