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Market Update

Ist die spanische Inflation ein Vorbote für die Eurozone? 

Das Inflationsgespenst ist zurückgekehrt. In Spanien sind die Verbraucherpreise deutlich gestiegen. Dies dürfte auch für die gesamte Eurozone der Fall sein. Somit könnte die EZB noch länger in der Zinspause bleiben. Es ist sogar die Rede von bis zu zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr.

Quelle: Adobe
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Written by

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst für IG Deutschland

Veröffentlicht am

Die Teuerungsrate ist im Urlaubsland Spanien im März von 2,3% im Vormonat auf 3,3% gestiegen. Und der Grund liegt angesichts des Iran-Krieges auf der Hand. Es sind die höheren Energiepreise, die die Spanier tiefer in die Geldbörse greifen lassen. Auch für die Eurozone wird für März mit einer höheren Inflation gerechnet. Die vorläufigen Daten werden am 31. März veröffentlicht.

Die zentrale Frage ist, was nun die Europäische Zentralbank macht. Zinspause oder gar Zinserhöhungen? Die Marktteilnehmer befürchten eine oder zwei Zinserhöhungen im Laufe dieses Jahres. Laut Bundesbank-Präsident Joachim Nagel könnte es bereits im April zum erste Zinsschritt nach oben kommen.

Wie reagieren die Aktienmärkte auf die spanische Inflation. Die gute Nachricht zuerst. Die gestiegene Teuerungsrate lag zwar deutlich über dem Wert des Vormonats, dennoch unter den Markterwartungen von 3,7% bis 3,9%. Vielmehr geht es heute beim DAX & Co. infolge des Iran-Krieges erneut abwärts. Die Verlängerung des Ultimatums an den Iran zur Öffnung der Straße von Hormus hat die Märkte nicht unbedingt beruhigt.

Inflation in Spanien in %

Quelle: Trading Economics
Quelle: Trading Economics

Morning Report

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