Gold-Update
Mit Spannung fiebern Anleger dies- und jenseits des Atlantiks neuen US-Preisdaten entgegen.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Mit Spannung fiebern Anleger dies- und jenseits des Atlantiks neuen US-Preisdaten entgegen. Investoren dürften in diesem Zusammenhang auf neue geldpolitische Signale hoffen. Zudem bleiben neben den geopolitischen Risiken zwischen den USA und Kuba die Entwicklungen zwischen US-Präsident Donald Trump und Fed-Chef Jerome Powell ein Gesprächsthema.
So würden gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank Jerome Ermittlungen laufen, hieß es. Demnach prüfe die Staatsanwaltschaft des District of Columbia, ob Powell in Bezug auf den Kongress über das Ausmaß der Renovierungsarbeiten nicht ehrlich gewesen sei. So waren die Kosten deutlich höher ausgefallen als zuletzt angenommen.
Anleger dürften sich nach wie vor um die Unabhängigkeit der Fed sorgen. Ende Mai 2026 läuft die Amtszeit Powells als Fed-Chef allerdings ohnehin aus.
Im Fokus der Anleger stehen heute die sogenannten US-Inflationsdaten für den Monat Dezember, welche geldpolitische Impulse hervorbringen könnten (14:30 Uhr). Ökonomen erwarten, dass der Preisdruck (Kernrate) in der größten Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Monat (gegenüber dem Vorjahresmonat) bei 2,7 Prozent lag und damit etwas höher als im November (2,6 Prozent). Für die Verbraucherpreise inklusive der Treiber Energie und Lebensmittel wird ein Wert von 2,7 Prozent erwartet und damit keine Veränderung im Vergleich zum Vormonat.
Am Mittwoch könnten zudem auch die US-Erzeugerpreise wichtige Hinweise über die zukünftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik liefern (14:30 Uhr).
Ob sich die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Ende des Monats am 28. Januar und damit auf dem ersten Zinsentscheid im neuen Jahr zu einer Zinssenkung hinreißen lässt, bleibt fraglich.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen derzeit 95 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 5 Prozent mit einem Zinssenkungsschritt. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.