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Goldpreis unter 1.800 Dollar – die Ruhe vor dem Sturm?

Der Goldpreis notiert weiter unter 1.800 Dollar pro Einheit. Dabei spielt die Inflationsentwicklung abermals eine entscheidende Rolle. Kann Gold zu altem Glanz zurücdkfinden?

Goldpreis Quelle: Bloomberg

Goldpreis aktuell

Der Goldpreis notiert am Mittwoch laut IG-Indikation bei 1.780 Dollar pro Feinunze und damit rund 0,11 Prozent im Plus. Per Wochenfirst notiert ein Minus von 5,4 Prozent auf der Kurstafel.

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Goldpreis Chart

Goldpreis Chart Quelle: IG Handelsplattform

Goldpreis tritt auf der Stelle – Powell dämpft Inflationssorgen

Fed-Oberhaupt Jerome Powell hat die Inflationssorgen wieder etwas gedämpft. Laut Powell liege die aktuell zu beobachtende Inflation vor allem in der Erholung der Wirtschaft begründet. Demnach haben in der Praxis viele Unternehmen mit Personalmangel zu kämpfen. Das Angebot ist schlichtweg geringer als die Nachfrage. Die Effekte der sprudelnden Konjunktur seien vor diesem Hintergrund stärker als erwartet, sagte der Fed-Chef. "Diese Faktoren werden mit der Zeit verblassen und wir erreichen wieder unser Ziel. Wir beobachten das sorgfältig“, sagte Powell.

Inflation läuft aus dem Ruder – doch Gold kann nicht glänzen

Die Teuerungsrate für den Mai hatte zuletzt bei fünf Prozent gelegen und damit so hoch wie seit August 2008 nicht mehr. Auf der letzten US-Notenbanksitzung hatten die Notenbanker um Jerome Powell verlauten lassen, dass man bis Ende 2023 möglicherweise zwei Zinsschritte wagen möchte. Aktuell notiert die Zinsspanne zwischen null und 0,25 Prozent.

Das Inflationsziel von zwei Prozent ist angesichts der zu beobachtenden Inflation damit deutlich übertroffen worden. Erste Signale auf eine Zinserhöhung könnten besagte Entwicklung wieder eintrüben, was nicht zuletzt zu Lasten des gelben Edelmetalls ging.

Inwiefern beeinflusst die FOMC-Sitzung Trader?

Goldpreis: Inflation im Blickpunkt

Die Inflationsentwicklung dies- und jenseits des Atlantiks sollten Anleger vor dem Hintergrund der jüngst entfachten Zinsfantasien weiterhin mit Argusaugen beobachten. Dabei bleibt auch die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts eine wichtige Schlüsselrolle. Gerade besagter Indikator gibt wichtige Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft. Als Entscheidungshilfe in der Geldpolitik bezieht die Fed zudem besagte Daten mit in ihre Analysen mit ein. Im vergangenen Monat waren die Beschäftigungsdaten weniger stark ausgefallen als im Vorfeld erwartet. Vor diesem Hintergrund hatten die Fantasien auf eine restriktive Notenbankpolitik wieder nachgelassen, was nicht zuletzt dem Goldpreis in die Karten spielte. Die Inflation dürfte in den kommenden Wochen und Monaten eines der entscheidenden Kalküle für die Entwicklung des Goldpreises sein, zumal die US-Notenbank ihre Geldpolitik daran ausrichten dürfte.

So könnte es für den Goldpreis weitergehen

Der Goldpreis bleibt angesichts der jüngst entfachten Zinsfantasien jenseits des Atlantiks weiterhin technisch angeschlagen. Aktuell ringen Anleger um erste Erholungstendenzen. Möglicherweise könnte der Kurs zurück bis auf das Verlaufstief im Umfang von 1.750 Dollar pro Einheit aus dem Monat Mai fallen. Hier wäre mit einer technischen Gegenbewegung zu rechnen. Auf der Oberseite bleibt die Rückeroberung der 1.900er-Marke elementar. Erst im Falle einer nachhaltigen Eroberung besagten Niveaus rechne ich mit weiteren Aufwärtsavancen.

Kurzfristig bleibt der Goldpreis somit weiter angeschlagen.

Wie Sie selbst den Goldpreis mit IG Bank handeln

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  1. Erstellen Sie ein IG Bank-Handelskonto oder loggen Sie sich in Ihr bestehendes Konto ein.
  2. Geben Sie „Gold“ in die Suchleiste ein und wählen Sie dies aus.
  3. Wählen Sie Ihre Positionsgrösse.
  4. Klicken Sie auf Kaufen oder Verkaufen Order-Ticket.
  5. Bestätigen Sie die Order.

Dieses Material enthält keine Aufzeichnungen über unsere Börsenkurse oder ein Angebot oder eine Aufforderung für eine Transaktion in einem Finanzinstrument. IG Bank SA übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung, die aus diesen Kommentaren und aus daraus resultierenden Konsequenzen bestehen kann. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben wird keine Gewähr übernommen. Jede Person, die darauf tätig ist, tut dies ganz auf eigene Gefahr. Die Recherche berücksichtigt nicht die spezifischen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie erhalten kann, und ist daher als Werbemitteilung anzusehen. Obwohl es uns nicht direkt untersagt ist, im Voraus unserer Empfehlungen zu handeln, versuchen wir nicht, uns einen Vorteil aus ihnen zu verschaffen, bevor sie unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden. Lesen Sie unseren Hinweis über die nicht-unabhängige Recherche.

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