Gold-Update
Das Edelmetall Gold könnte schon bald wieder Fahrt in Richtung seines jüngst erreichten Rekordhochs bei über 4.550 Dollar je Feinunze nehmen.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Das Edelmetall Gold (Feinunze) könnte schon bald wieder Fahrt in Richtung seines jüngst erreichten Rekordhochs bei über 4.550 Dollar je Feinunze nehmen. Dabei dürften nach wie vor die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und Venezuela für Gesprächsstoff sorgen.
Im Fokus der Anleger stehen in dieser Handelswoche insbesondere neue US-Jobdaten (Non-Farm Payrolls), welche es im Auge zu behalten gibt.
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben die USA Venezuela angegriffen und den Staatschef Nicolás Maduro in Gewahrsam genommen. „Wir werden uns jetzt um das Land kümmern, bis wir einen sicheren, geordneten und umsichtigen Übergang gewährleisten können“, so Trump am Samstagnachmittag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz. Die Unsicherheit über den weiteren Werdegang könnte Anleger nach wie vor in das Edelmetall Gold flüchten lassen. Laut Trump sollen in Venezuela nun US-Ölfirmen aktiv werden, um „anzufangen, Geld für das Land zu machen“.
Einen ersten Appetizer auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten dürften am Mittwoch möglicherweise schon die sogenannten ADP-Beschäftigungsdaten abgeben (14:15 Uhr).
In der Nacht von Freitag auf Samstag haben die USA Venezuela angegriffen und den Staatschef Nicolás Maduro in Gewahrsam genommen.
Wichtige Impulse dürften am Freitag folgerichtig die NFPs geben (14:30 Uhr). Erwartet wird ein Stellenaufbau außerhalb der US-Landwirtschaft in Höhe von 55 Einheiten, nachdem im Vormonat 64.000 neue Jobs geschaffen werden konnten.
Für die Arbeitslosenquote, welche separat ermittelt wird, schätzen Ökonomen eine Rate von 4,5 Prozent (zuvor: 4,6 Prozent).
Die Fragezeichen rund um die Ausgestaltung der zukünftigen US-Geldpolitik dürfte weiterhin ein wichtiges Thema am Markt bleiben. Bereits am 28. Januar will die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das nächste Mal über den Leitzins entscheiden. Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ rechnen allerdings aktuell nur 16,1 Prozent der Marktteilnehmer mit einem weiteren Zinsschritt in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 83,9 Prozent für eine Zinspause.