CFDs sind Hebelprodukte. Der CFD-Handel ist nicht für alle geeignet und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Bitte lesen Sie daher unseren Risikohinweis und stellen Sie sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken vollständig verstehen. 75% der Konten von Kleinanlegern erleiden beim Handel mit CFDs Verluste, und bei 3.54 % der Konten von Kleinanlegern wurden in den letzten 12 Monaten Positionen aufgrund von Margin Calls geschlossen. 75% der Konten von Privatanlegern erleiden Verluste beim CFD-Handel, 3.54 % hatten innerhalb der letzten 12 Monate Positionen wegen Margin Calls geschlossen.
Goldpreis
Hohe Realzinsen und ein fester Dollar setzen den Goldpreis unter Druck. Nach dem Rückgang um mehr als 3 % rückt die Unterstützung bei 4.100 US-Dollar in den Fokus. Welche Marken jetzt über eine Erholung oder weitere Verluste entscheiden.
Der Goldpreis gerät zum Wochenstart kräftig unter Druck. Im IG-Tageschart notiert das Edelmetall am Montagnachmittag bei rund 4.142 US-Dollar je Feinunze. Gegenüber dem Freitagsschluss von 4.280,38 Dollar entspricht das einem Rückgang von rund 3,2 %. Hohe Realzinsen und ein fester Dollar belasten. Charttechnisch rückt die Unterstützung bei 4.100 Dollar in den Mittelpunkt
Gold steht unter Druck, weil höhere Anleiherenditen die zinslose Anlage weniger attraktiv machen. Gleichzeitig bleiben Spekulanten deutlich netto long positioniert. Unterhalb von 4.100 Dollar könnte sich die Korrektur ausweiten; eine bestätigte Rückkehr über 4.200 Dollar würde zunächst Entlastung bringen.
Gold wirft keine laufenden Zinsen ab. Steigt die inflationsbereinigte Rendite von US-Staatsanleihen, wächst deshalb die Konkurrenz für das Edelmetall. Die zehnjährige US-Realrendite stieg zwischen dem 21. und 24. September von 2,62 % auf 2,85 %. Das sind 23 Basispunkte innerhalb weniger Tage.
Dazu passt die straffere Geldpolitik: Die US-Notenbank erhöhte am 16. September ihre Leitzinsspanne um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 %. Sie begründete den Schritt mit der weiterhin erhöhten Inflation.
Höhere Ölpreise nähren zum Wochenstart erneut Inflationssorgen und Erwartungen weiterer Zinsschritte. Gleichzeitig verteuert ein fester Dollar das in US-Währung gehandelte Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums. Dieses Umfeld erhöht die Belastung für das Edelmetall.
Bis Freitag zeigte sich für Euro-Anleger ein freundlicheres Bild. In der Auswertung zum 25. September lag Gold bei 3.754,23 Euro je Feinunze, ein Plus von rund 1,9 % seit Jahresbeginn. In US-Dollar betrug die Jahresbilanz zu diesem Zeitpunkt minus 1,0 %.
Der schwächere Euro hatte einen Teil der Dollarverluste abgefedert. Der Kursrückgang vom heutigen Montag ist in diesen Vergleichszahlen noch nicht enthalten. Für die aktuelle Euro-Bilanz zählt zusätzlich, wie sich EUR/USD während des Handelstags entwickelt.
Im Tageschart bleibt die Struktur angeschlagen. Seit dem Hoch zu Jahresbeginn wurden Erholungen wiederholt unterhalb vorheriger Hochpunkte verkauft. Der Kurs liegt unter den eingezeichneten exponentiellen gleitenden Durchschnitten über 21, 55 und 100 Tage. Auch der RSI über 34 Perioden liegt unter der markierten Schwelle von 48.
Unmittelbar relevant ist die Zone um 4.140 bis 4.150 Dollar. Ohne eine Stabilisierung darüber bleibt ein Test von 4.100 Dollar naheliegend. Dort verläuft im Chart auch ungefähr die erste monatliche Pivot-Unterstützung S1.
Ein bestätigter Bruch von 4.100 Dollar würde die psychologische Marke von 4.000 Dollar und anschließend den Bereich um 3.960 Dollar in den Blick rücken. Darunter liegt die breitere, im Chart markierte Unterstützungszone von ungefähr 3.820 bis 3.930 Dollar.
Auf der Oberseite wäre eine Rückkehr über 4.200 Dollar ein erstes Stabilisierungssignal. Danach folgt der Bereich von 4.280 bis 4.350 Dollar. Für eine deutlichere Aufhellung müssten Käufer auch die Zone um 4.400 Dollar zurückerobern.
Die folgenden Szenarien beziehen sich auf den Tageschart. Ein Ausbruch sollte durch einen Tagesschluss und möglichst einen erfolgreichen Rücktest bestätigt werden. Alle Kursmarken in US-Dollar je Feinunze.
| Szenario | Möglicher Auslöser | Nächste Kursziele | Absicherung / Szenario hinfällig |
|---|---|---|---|
| Long: Gegenbewegung | Rückkehr über 4.200, anschließend hält die Marke beim Rücktest als Unterstützung | 4.280, danach 4.320–4.350 | Stop unter dem bestätigten Rücktest-Tief; erneuter Verlust von 4.140 schwächt das Szenario |
| Short: Fortsetzung | Tagesschluss unter 4.100; Rücktest von unten scheitert | 4.000, danach 3.960 | Stop über dem Rücktest-Hoch; Rückkehr über 4.150 spricht gegen den Ausbruch |
| Short: Erholung scheitert | Erholung in Richtung 4.280–4.350, dort bestätigte bärische Umkehr | 4.200, danach 4.100 | Stop über dem Umkehrhoch; bestätigter Ausbruch über 4.350 entkräftet das Setup |
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
Starten Sie inspiriert: Tägliche Analysen und Tradingideen für den Handelstag.
Lernen Sie von Experten
Unsere Webinare geben Ihnen exklusive Trading-Insights – kompakt & praxisnah
CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs kann nicht für jeden Anleger geeignet sein und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie daher bitte unsere Risikohinweise und vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben.
Diese Website wird von IG Bank SA betrieben. IG Bank SA ist unter der Adresse 42 Rue du Rhône, 1204 Genf registriert, von der FINMA zugelassen und unterliegt deren Aufsicht.
Der Inhalt dieser Seite ist nicht an US-Bürger, belgische Bürger oder ein bestimmtes Land ausserhalb der Schweiz gerichtet und ist nicht zur Weitergabe oder Nutzung durch Personen in Ländern oder Gerichtsbarkeiten gedacht, in denen diese Weitergabe oder Nutzung gegen dortige Gesetze oder Regularien verstösst.
QR code enlarged view