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Gold-Update

Gold steigt in Richtung 5.000 Dollar – Hochspannung vor Trump-Rede in Davos

Der Goldpreis (Feinunze) hat an seiner Rallye weiter anknüpfen können und präsentiert sich in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld nach wie vor äußerst robust.

Gold Quelle: Bloomberg

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Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

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Wichtigste Punkte:

  • Gold steigt in Richtung 5.000 Dollar – Hochspannung vor Trump-Rede in Davos
  • Trump wird am Nachmittag im Schweizer Alpenort Davos erwartet
  • US-Konjunkturdaten stehen am Donnerstagnachmittag auf der Agenda

Goldpreis Chart auf Monatsbasis

Gold Quelle: TradingView

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Gold steigt in Richtung 5.000 Dollar – Hochspannung vor Trump-Rede in Davos

Der Goldpreis (Feinunze) hat an seiner Rallye weiter anknüpfen können und präsentiert sich in einem von Unsicherheit geprägten Marktumfeld nach wie vor äußerst robust. Steigende geopolitische Spannungen, anhaltende fiskalische Risiken und eine erhöhte Sensibilität der Investoren gegenüber politischen Signalen fungieren als Zugpferd. Die Rallye zeigt, wie hoch die Nachfrage nach Fluchtvehikeln derzeit ist. Gold profitiert weniger von kurzfristiger Spekulation als von einem strukturellen Vertrauensverlust in politische und wirtschaftliche Planbarkeit.

Solange Unsicherheit das dominierende Thema an den Märkten bleibt, könnte Gold seiner Sonderrolle behaupten.

Trump wird am Nachmittag im Schweizer Alpenort Davos erwartet

Am heutigen Nachmittag wird US-Präsident Donald Trump mit großer Spannung im Schweizer Ort Davos auf dem Weltwirtschaftsforum erwartet. Trump sagte im Vorfeld, dass es ein sehr interessantes Treffen in Davos werde. Auch seien mehrere Treffen mit anderen Staats- und Regierungschefs geplant. Im Fokus dürfte dabei der Grönland-Konflikt stehen. Laut Trump werde man eine Lösung finden, mit der die NATO als auch die USA sehr glücklich sein werden, hieß es. Abermals sagte der US-Präsident, dass die Vereinigten Staaten die Arktisinsel aus Sicherheitsgründen benötigen würden.

Jüngst hatte Trump Strafzölle ab dem 1. Februar gegen Deutschland als auch weitere EU-Staaten angekündigt, sollten diese nicht einlenken und Grönland an die USA verkaufen.

US-Konjunkturdaten stehen am Donnerstagnachmittag auf der Agenda

Im Blick stehen am Donnerstag neue Zahlen zur US-BIP-Wachstumsrate und die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr). Zudem dürfte sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben richten (16:00 Uhr), welche geldpolitische Impulse abgeben könnten.

Sollte die Unsicherheit rund um Grönland anhalten, könnten Anleger schon bald die psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke ins Auge fassen. Angesichts nach wie vor ambitionierter Kurshöhen sollten sich Investoren immer wieder auf mögliche Gewinnmitnahmen respektive Rücksetzer einstellen.

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