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Index Update
Immer weniger der DAX-Aktien liegen über ihrem 50- und 200-Tage-Durchschnitt. Somit schwindet zurzeit die Kraft, den Aufwärtstrend zu verteidigen. Die Korrekturgefahr hat noch einmal deutlich zugenommen.
Ein stabiler und gesunder Aufwärtstrend wird in der Regel durch eine hohe Marktbreite getragen. Eine Art zu messen ist, wie viele Aktien eines Index über ihrem 50- und 200-Tage-Durchschnitt notieren. Nimmt diese Zahl ab, schwindet die Marktbreite und der Aufwärtstrend könnte enden.
So sieht es im Augenblick beim DAX aus. Ende der vergangenen Woche lagen nur noch 51% der Indexmitglieder über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, ein Minus zur Vorwoche von 18 Prozentpunkten. Unterhalb des Wertes von 50% kann von einer Marktschwäche bzw. einem Abwärtstrend gesprochen werden. Auf Sicht des 50-Tage-Durchschnitts befindet sich der deutsche Leitindex bereits in einem solchen Abwärtstrend. Nur 41% der Dividendenpapiere können sich oberhalb dieser Glättungslinie behaupten.
Die nachlassende Marktbreite ist auch im Tageschart zu sehen. Mit dem jüngsten Allzeithoch wurde ein so genanntes Doppelhoch gebildet. Nach dem Rutsch unter die Nackenlinie – hierbei fungierte die ehemalige Bestmarke bei 25.900 Punkten als solche – wurde ein Trendumkehrsignal generiert.
Im Augenblick stehen zwei weitere wichtige Chartmarken unter Druck. Dies sind das einstige Allzeithoch bei 25.508 Zähler sowie der Aufwärtstrend bei aktuell 25.404 Punkten. Diese Stützzone wackelt bedenklich und sollte nach Möglichkeit nicht unterschritten werden. Ansonsten drohen weitere Verluste bis zur Unterkante des Abwärts-Gaps bei 24.898 Zählern. Darunter müsste anschließend mit einem Test der exponentiellen 200-Tage-Glättungslinie bei 24.805 Punkten gerechnet werden.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Szenario |
Trigger |
Zielbereich |
Stopp |
Long |
Das alte Allzeithoch bei 25.508 wird zurückgewonnen |
25.900 |
25.404 |
Short |
Unterhalb des Aufwärtstrends |
24.898 |
25.508 |
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Morning Report
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