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DAX Aktuell
Der DAX hat zum Wochenauftakt das Freitagshoch überwunden. Damit rückt das bisherige Monatshoch bei rund 25.521 Punkten in den Fokus. Ob der Aufwärtsimpuls trägt, hängt auch von den US-Bankenbilanzen und den anstehenden Inflationsdaten ab.
Unternehmensgewinne und Zinsaussichten bestimmen diese Börsenwoche. Starke Bankbilanzen könnten die Aktienmärkte unterstützen. Höhere US-Inflationsdaten könnten dagegen neue Zinssorgen auslösen und den DAX bremsen.
Die 25.500er-Marke bleibt charttechnisch ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt, der den DAX bereits seit September beschäftigt. Zusammen mit dem Monatshoch bei 25.521 Punkten bildet sie die nächste entscheidende Hürde. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das kurzfristige Chartbild aufhellen. Auf der Unterseite bleiben 24.800 Punkte die zentrale Unterstützung. Dort könnten Käufer erneut Verkaufsdruck auffangen. Ein Bruch würde das Rückschlagrisiko erhöhen.
Mit JPMorgan Chase & Co am Dienstag, 13. Oktober, nimmt die US-Berichtssaison Fahrt auf. Das Management erwartet Rückenwind aus dem Investmentbanking und dem Handelsgeschäft. Der Analystenkonsens liegt laut LSEG bei rund 5,90 US-Dollar Gewinn je Aktie und 51,2 Milliarden US-Dollar Umsatz.
Entscheidend ist die Nachhaltigkeit der Ertragskraft: Wie entwickeln sich Nettozinserträge, Kosten und Kreditqualität? Besonders das Kreditkartengeschäft verdient Aufmerksamkeit. Steigende Zahlungsausfälle oder höhere Rückstellungen könnten auf Belastungen der US-Verbraucher hindeuten. Überzeugend wäre eine Kombination aus starken Erträgen, stabiler Kreditqualität und einem verbesserten Jahresausblick.
Der nächste Härtetest folgt am Mittwoch, 14. Oktober, mit den US-Verbraucherpreisen für September. Die August-Inflation lag bei 3,4 Prozent. Erwartet wird nun ein Anstieg der Jahresrate auf 3,6 Prozent. Eine Überraschung nach oben könnte die Sorge vor einer strafferen US-Geldpolitik verstärken.
Am Donnerstag, 15. Oktober, folgen Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise. Am Freitagmorgen, 16. Oktober, könnten Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh weitere Hinweise zum Zinskurs liefern. Für eine Fortsetzung der DAX-Erholung wäre damit vor allem eines hilfreich: überzeugende Unternehmenszahlen ohne zusätzlichen Inflationsdruck.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
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