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DAX Ausblick: Was sagt Jerome Powell?

In Anbetracht des heutigen Zinsentscheids der Fed halten die Anleger ihr Pulver trocken. Zu groß ist die Angst vor möglichen Äußerungen zu einem baldigen Ende der Zeit des billigen Geldes.

DAX Ausblick: Was sagt Jerome Powell? Quelle: Bloomberg

Der DAX zeigt sich kurz nach der Handelseröffnung freundlich und notiert aktuell bei 15.751 Punkten, rund 0,1% über dem gestrigen Schlusskurs.

Warten auf den Zinsentscheid

Der eigentliche Zinsentscheid dürfte keine Überraschungen mit sich bringen. Vielmehr sind die Worte des Fed-Chefs Jerome Powell interessant. Vor allem wenn die Themen Inflation und Anleihekaufprogramm angesprochen werden. Die Marktteilnehmer befürchten infolge der jüngsten deutlichen Preissteigerungen in den USA ein Eingreifen der US-Notenbank. Die Meinungen diesbezüglich sind zurzeit geteilt. Die einen erwarten Hinweise auf ein Zurückfahren des Anleihekaufprogramms, für die anderen wäre ein solcher Schritt verfrüht. Die jüngsten Konjunkturdaten sprechen dagegen, dass Jerome Powell an der Zinsschraube drehen wird.

DAX 30 – 15.733-Punkte-Hoch noch nicht bezwungen

Auch gestern konnte der DAX das Allzeithoch bei 15.733 Punkten vom 7. Juni nicht auf Schlusskursbasis überwinden. Dies wäre jedoch eine Voraussetzung, um das 161,8%-Fibonacci-Level bei 15.948 Zählern anzusteuern. Heute könnte der dritte Angriff auf den besagten Widerstand gestartet werden. Scheitert der deutsche Leitindex erneut daran, sollte ein Test der beiden exponentiellen 13- und 21-Tage-Durchschnittslinien bei aktuell 15.642/15.577 Punkten nicht überraschen.

DAX 30 Chart

DAX_061621

Quelle: ProRealTime

Goldpreis – Korrektur dauert an

Das gelbe Edelmetall orientiert sich weiterhin gen Süden. Allerdings kann die steigende exponentielle 55-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 1.847 USD die Bären bislang in Schach halten. Darunter müsste dann mit einem Test des 38,2%-Retracements bei 1.837 USD gerechnet werden. Nach oben könnten die 34-, 21- und 13-Tage-Linien bei 1.865/1.878 USD Probleme bereiten, die bereits nach unten gedreht haben. Aber auch der Commodity-Channel-Index (CCI) macht wenig Mut. Der Indikator schloss Ende der vergangenen Woche unterhalb der Nulllinie und hat ein neues Ausstiegssignal generiert.

Goldpreis Chart

Gold_061621

Quelle: ProRealTime

EUR/USD – 55-Tage-Durchschnitt muss es richten

Seit dem Fehlausbruch Ende Mai hält sich der EUR/USD in einer Korrektur auf. Zuletzt musste das 23,6%-Retracement bei 1,2173 USD der Angebotsseite überlassen werden. Im Augenblick können sich die Euro-Bullen bei der exponentiellen 55-Tage-Glättungslinie bei 1,21163 USD bedanken, die ein weiteres Abtauchen der Notierungen verhindert. Allerdings haben die 13-, 21—und 34-Tage-Linien gen Süden gedreht. Unterhalb des 55-Tage-Durchschnitts sollte ein Test des 38,2%-Levels bei 1,2064 USD in Betracht gezogen werden.

EUR/USD Chart

EURUSD_061621

Quelle: ProRealTime

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