DAX - Daytrading
Der FDAX rutscht unter das IB-Low und steuert auf ein zentrales Unterstützungsbündel zu. Welche Marken jetzt über Stabilisierung oder weitere Abgaben entscheiden – inklusive klarer Long- und Short-Szenarien sowie Schlusskurs-Wahrscheinlichkeiten.
Schlüsselmarke 24.754 (IB-Low Future): Unterhalb bleibt das Bild kurzfristig schwach – erst eine Rückeroberung und Stabilisierung darüber entschärft den Abwärtsdruck.
Unterstützungs-Cluster 24.710/24.706/24.699: Hier bündeln sich Kassa-IBL, unteres Bouhmidi-Band und Overnight-Low. Diese Zone entscheidet, ob es bei einer Rotation bleibt oder ob die Verkäufer weiter durchziehen.
Oberseite nur bei Stabilisierung: Über 24.754 kann der Markt Richtung 24.790 und 24.802–24.806 (PDC/PMH) zurücklaufen; wirklich bullisch wird es erst mit Akzeptanz über 24.823/24.830 (IBH/Overnight-High).
Der FDAX ist nach der Initial-Balance-Bildung (erste Handelsstunde) in eine Rotationsphase gekippt und handelt aktuell unter dem IB-Low (Future) bei 24.754. Damit ist das kurzfristige Bild angeschlagen: Solange der Markt unter 24.754 bleibt, überwiegt eher „Sell the Rip“ statt Trendfortsetzung. Gleichzeitig liegt direkt darunter ein Support-Cluster aus Overnight-Low (24.699) und unterem 1. Bouhmidi-Band (24.706) – diese Zone ist der natürliche Magnet für Liquidität und entscheidet häufig, ob aus der Schwäche nur eine Rotation wird oder ein echter Abwärtsimpuls entsteht.
Overnight-Range (Future):
Overnight-High: 24.830
Overnight-Low: 24.699
Initial Balance (IB):
IBH (Future): 24.823
IBL (Future): 24.754
IBH (Kassa): 24.790
IBL (Kassa): 24.710
Vortag (Referenzpunkte):
PDH: 24.973
PDL: 24.621
PDC: 24.806
Monat (Referenzpunkte):
PMH: 24.802
PMC: 24.690
PML: 23.627
Bouhmidi-Band:
Unteres 1. Band: 24.706
Die Marke 24.754 (IB-Low im Future) ist heute der zentrale Prüfstein, weil sie trennt, ob der Markt in einer Rotation bleibt oder ob sich daraus ein echter Abwärtsimpuls entwickelt. Solange derFDAX unter 24.754 handelt, fehlt kurzfristig die Stabilität der ersten Handelsstunde – das spricht eher für eine Fortsetzung der Schwäche in Richtung 24.710/24.706/24.699. Dort liegt ein enges Unterstützungsbündel aus Kassa-IBL (24.710), unterem Bouhmidi-Band (24.706) und Overnight-Low (24.699) – eine Zone, an der häufig Liquidität abgeholt wird und der Markt entscheidet, ob er nur „durchrutscht“ oder ob Verkäufer wirklich die Kontrolle übernehmen.
Gelingt dagegen die Rückeroberung von 24.754 und bleibt der Kurs dort dauerhaft darüber, wird die vorherige Abwärtsbewegung oft als kurzer Ausverkauf entlarvt. In diesem Fall kann der Markt wieder nach oben in die naheliegenden Magnetzonen rotieren: zuerst zur 24.790, danach in die Zone 24.802–24.806 (PMH/PDC), wo häufig erneut Angebot auftaucht und der Markt „prüft“, ob er mehr kann als nur zurücklaufen.
Das wirklich positive Intraday-Signal entsteht erst, wenn der FDAX auch die obere Struktur wieder „repariert“ und über 24.823/24.830 (IB-High Future / Overnight-High) kommt und sich dort festsetzt. Dann wäre das ein Hinweis, dass die Käufer wieder Initiative übernehmen – mit Raum bis zur nächsten größeren Liquiditätszone oberhalb.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.