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Market Update

DAX Aktuell – Kommt heute noch eine Einigung zwischen den USA und dem Iran zustande? 

Die Anleger sind hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung auf eine rasche Einigung im Iran-Krieg und einer weiteren Eskalation, die den Ölpreis sowie die Anleiherenditen in die Höhe schießen lassen könnten.

Quelle: Bloomberg
Quelle: Bloomberg

Written by

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst für IG Deutschland

Veröffentlicht am

Zwischen Hoffnung und Bangen

Langweilig war es an diesem Osterwochenende wahrhaftig nicht. US-Präsident Trump hält die Märkte weiter auf Trab. In dem einen Moment schießt Trump mit einer Schimpfkanonade auf Teheran und droht mit der Zerstörung der Infrastruktur. Und in dem anderen Moment hofft der US-Präsident auf eine Einigung noch am heutigen Ostermontag. Keine leichte Gemengelange für die Anleger, die noch den heutigen Feiertag genießen. Mit der Ruhe könnte es bereits Morgen vorbei sein. Das Ultimatum an den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, läuft am morgigen Diensttag ab.

Doch auf die Drohungen aus Washington hat Teheran mit Gegendrohungen reagiert. Der Iran kündigte an, auf Angriffe auf die Infrastruktur mit Vergeltungsmaßnahmen zu antworten. Weitere für die Energiemärkte wichtige Schifffahrtswege könnten gefährdet sein.

Parallel sollen laut dem US-Nachrichtensender Axios Friedensverhandlungen unter der Vermittlung regionaler Staaten laufen. Demnach könnte es zu einer 45tägigen Waffenruhe kommen. Die Chance darauf wird aber allgemein als gering eingeschätzt.

Die außerbörslichen Kurse bei IG signalisieren den Start in eine spannende Handelswoche. Der DAX notiert aktuell um rund 0,5% höher bei 23.244 Punkten. Der Ölpreis der Sorte WTI verliert infolge einer erhofften Einigung im Iran-Krieg um 2,4% auf 102,86 USD je Barrel.

Gefahrenquelle Anleihemarkt

Der Iran-Krieg hat nicht nur negative Auswirkungen auf die globalen Lieferketten und Ölversorgung, sondern auch an den Rentenmärkten. Infolge der steigenden Energiepreise ist die Inflation wieder auf dem Vormarsch und sorgt an den Anleihemärkten für steigende Renditen. Die finanziellen Rahmenbedingungen könnten sich, falls der Inflationsdruck anhält, weiter verschlechtern und letztendlich in eine Rezession und somit an den Börsen zu einem Bärenmarkt führen.

DAX – 38,2%-Fibonacci-Retracement leistet Widerstand

Wie bereits erwähnt, könnte es in der neuen Handelswoche spannend werden. Wichtige Chartmarken sind die Unterseite der jüngsten Abwärts-Gaps bei 23.180 Punkten sowie das 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 23.272 Zählern. Darüber wartet dann im Tageschart des DAX die obere Begrenzung der Kurslücke bei 23.449 Punkten.

Der Moving Average Convergence/Divergence-Indikator, MACD, hat ein neues kurzfristiges Kaufsignal generiert. Allerdings dominiert noch das übergeordnete Verkaufssignal. Seit Anfang März notiert der beliebte Indikator unterhalb der Nulllinie. Aber auch der mittlerweile leicht fallende exponentielle 200-Tage-Durchschnitt spricht gegen eine baldige Trendwende.

DAX Chart auf Tagesbasis 

Quelle: IG Handelsplattform; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Fünf-Jahres-Chart

Quelle: IG Handelsplattform; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

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