Weiter zum Inhalt

CFDs sind Hebelprodukte. Der CFD-Handel ist nicht für alle geeignet und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Bitte lesen Sie daher unseren Risikohinweis und stellen Sie sicher, dass Sie die damit verbundenen Risiken vollständig verstehen. 78% der Konten von Kleinanlegern erleiden beim Handel mit CFDs Verluste, und bei 2.15% der Konten von Kleinanlegern wurden in den letzten 12 Monaten Positionen aufgrund von Margin Calls geschlossen. 78% der Konten von Privatanlegern erleiden Verluste beim CFD-Handel, 2.15 % hatten innerhalb der letzten 12 Monate Positionen wegen Margin Calls geschlossen.

Market Update

DAX Aktuell – Der nächste Ausverkauf 

Der Ölpreis schießt heute durch die Decke und zieht gleichzeitig die Aktienmärkte in die Tiefe. Die Angst davor, dass das schwarze Gold die Weltkonjunktur ausbremsen könnte, ist deutlich größer geworden.

Quelle: Bloomberg
Quelle: Bloomberg

Written by

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst für IG Deutschland

Veröffentlicht am

Vor gut zwei Stunden betrug das Plus beim Ölpreis der Sorte WTI noch mehr als 27%. Gleichzeitig ging es für den DAX bei IG vorbörslich um 3,3% abwärts. Das Plus beim schwarzen Gold und das Minus beim deutschen Leitindex ist zur Stunde weniger geworden. Dennoch dürften die Börsen weltweit recht unsanft in die neue Handelswoche starten. Den Anleger steht der nächste Ausverkauf bevor.

Mit 115,75 USD erreichte der Ölpreis in der Nacht den größten Anstieg in den vergangenen vierzig Jahre. Die Sperrung der wichtigen Lebensader, der Straße vor Hormus, dauert an. US-Präsident Trump fordert eine bedingungslose Kapitulation des Iran. Der Militäreinsatz könnte folglich nun länger andauern. Und dies dürfte nicht im Sinne der Anleger sein. Die Angst ist nicht spoürbar, sondern auch messbar. Der Volatilitäts-Index auf den S&P 500, kurz VIX, sprang bereits am Freitag über die Marke von 25. Im Moment wird das Level von 30 angesteuert. Oberhalb des Wertes von 35 herrscht dann pure Panik an den Aktienmärkten.

Für den DAX geht es erst einmal im vorbörslichen Handel abwärts. Eine wichtige Chartmarke rückt nun gefährlich nahe, nämlich die Unterseite der Handelsspanne bei 23.021 Punkten. Wird auch diese Unterstützung überrannt, könnte anschließend das Aufwärts-Gap von Anfang Mai des vergangenen Jahres bei 22.607/22.764 Zählern das Ziel sein.

DAX Chart auf Tagesbasis 

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Long- und Short-Szenario

Long-Szenario:

  • Die Unterseite der Handelsspanne bei 23.021 Punkten kann verteidigt werden und der DAX dreht nach oben. Erstes Erholungsziel wäre dann die Mitte der genannten Seitwärtsphase bei 23.832 Zählern
  • Der Stop Loss könnte unterhalb der unteren Begrenzung des Aufwärts-Gaps von Anfang Mai 2025 bei 22.607 Punkten platziert werden

Short-Szenario:

  • Auch die Unterseite der Seitwärtsphase bei 23.021 Punkten wird überrannt. Der DAX könnte dann die untere Begrenzung des Aufwärts-Gaps bei 22.607 Zählern ansteuern
  • Der Stop Loss könnte oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 23.021 Punkten gelegt werden

Fünf-Jahres-Chart

Lernen Sie von Experten

Unsere Webinare geben Ihnen exklusive Trading-Insights – kompakt & praxisnah