DAX 30: Bereit für die 15.000-Punkte-Marke?

Die Sorge vor steigenden Zinsen in den USA sowie die Angst vor weiteren massiven Einschränkungen und einer Verlängerung des Lockdowns lassen die heimischen Anleger ein wenig vorsichtiger werden.

DAX 30 aktuell

Trotz des gestrigen Schwächeanfalls hat der DAX 30 ein neues charttechnisches Kaufsignal generiert. Zur Reduzierung von Fehlsignalen kommt in der Technischen Analyse die Preis- und Zeitregel zum Einsatz. Bei der Preisregel sollte der Kurs einen Widerstand bzw. eine Unterstützung um einen vorher definierten absoluten oder relativen Betrag (Euro, Punkte, Pips bzw. Prozent) über- oder unterschreiten. Bei den Tradern sehr beliebt ist die Average True Range (ATR). Hierbei sollte der Widerstand bzw. Unterstützung um beispielsweise eine 0,75-fachen ATR bezwungen bzw. nach unten verlassen werden. Am Beispiel des deutschen Leitindex bedeutet dies:

Preisregel: 13.998 > 13.795 + (0,75x216) = 13.998 > 13.957

Der DAX 30 schloss am 7. Januar mit 13.998 Punkten signifikant oberhalb des vorherigen Allzeithochs bei 13.795 Zählern von Ende Februar 2020. Die 0,75-fache Average True Range der letzten zehn Tage betrug 162 Punkte und wurde dem Rekordhoch bei 13.795 Zählern dazu addiert. Der daraus resultierende Wert von 13.957 Punkten wurde dann auf Schlusskursbasis überwunden.

Bei der Zeitregel geht der charttechnisch orientierte Trader von einer vorher definierten Anzahl an Tagen oberhalb bzw. unterhalb eines Widerstands bzw. einer Unterstützung aus. Beispielweise können fünf Handelstage als Bestätigung des Einstiegskriteriums genommen werden. Im Augenblick notiert das heimische Börsenbarometer am fünften Tag in Folge über dem erwähnten Allzeithoch von Februar. Bei einem heutigen Schlusskurs darüber wäre auch die Zeitregel erfüllt. Natürlich können beide Verfahren miteinander kombiniert werden.

DAX 30 Chart

DAX_011221c

Quelle: ProRalTime

DAX 30 Prognose

Charttechnisch betrachtet ist dem DAX 30 der Befreiungsschlag gelungen. Im Augenblick schwächelt der deutsche Leitindex ein wenig. Oberhalb des jüngsten Intraday-Allzeithochs bei 14.131 Punkten könnte es weiter aufwärts gehen. Anschließend sind keine Widerstände mehr zu finden, die als Kursziele dienen können. In diesem Fall wurde die letzte markante Korrektur von Anfang September bis Ende Oktober 2020 berücksichtigt. Laut der Fibonacci-Methode könnte es bis 14.780 Zählern gehen. In diesem Bereich liegt die 161,8%-Extension. Anschließend wäre die nächste „runde“ Zahl bei 15.000 Punkten das Etappenziel.

Was nicht im DAX 30 passieren sollte

Wie beschrieben, hat der DAX 30 das Kriterium für ein Einstiegssignal nach der Preisregel erfüllt. Nach der Zeitregel könnte am Ende des heutigen Tages die Ampel ebenfalls auf Grün springen. Was aus charttechnischer Sicht jedoch nicht passieren sollte, ist ein Rutsch unter das nun nachhaltig überwundene Allzeithoch bei 13.795 Punkten. Weitaus schwerwiegender wäre ein Schlusskurs unterhalb des geschlossenen Abwärts-Gaps bei 13.237/13.500 Zählern von Ende Februar 2020 sowie der beiden steigenden exponentiellen 20- und 50-Tage-Durchschnittslinien bei aktuell 13.709/13.400 Punkten.

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Steht man auf der Verkäuferseite (Put) und meint, dass der DAX in Zukunft fällt, könnten ##article_turbo## von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 14.131 Punkten interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Call) hingegen könnten in umgekehrter Weise Knock-out-Level unterhalb von 13.795 Punkten im Blick behalten.

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