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DAX-Analyse
Die zwischenzeitliche Erholung reicht nicht: Der DAX beendet einen turbulenten Handelstag unter 25.000 Punkten. Charttechnisch bleibt die Unterstützung um 24.800 entscheidend. Fällt sie, könnte sich der Abwärtsdruck in Richtung 24.640 Punkte verschärfen.
Der DAX 40 hat zum Auftakt des neuen Börsenmonats einen wilden Ritt um die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten erlebt. Auf einen schwachen Start folgte eine deutliche Erholung, die am Nachmittag erneut unter Verkaufsdruck geriet. Zum Handelsschluss blieb der deutsche Leitindex unter der runden Marke.
Mit der US-Börseneröffnung verstärkte sich die Schwäche. Die um 16 Uhr veröffentlichten ISM-Daten lieferten keine erhoffte Beschleunigung: Der US-Industrieindex erreichte im September 54,5 Punkte, nach 54,6 im August. Von Reuters befragte Ökonomen hatten 55,0 Punkte erwartet. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert der Index weiterhin Wachstum.
Gleichzeitig stieg die Preiskomponente deutlich von 71,1 auf 77,9 Punkte. Aus Marktsicht erschwert dieser zunehmende Kostendruck die Aussicht auf eine schnelle wirtschaftliche Entspannung. Ein konjunktureller Befreiungsschlag noch vor den US-Zwischenwahlen lässt sich daraus kaum ableiten. Die Wirtschaft hält sich schließlich nicht an den Wahlkalender.
Der DAX startete im Kassahandel unterhalb der Vortagsspanne und setzte seine Abwärtsbewegung zunächst fort. Bereits innerhalb der ersten Handelsstunde erreichte und unterschritt er das untere 1σ-Bouhmidi-Band bei rund 24.912 Punkten.
Anschließend stabilisierte sich der Index im Bereich oberhalb von 24.800 Punkten. Wiederholte untere Dochte zeigen, dass tiefere Kurse auf Nachfrage trafen. Das passt zum Bild einer Absorption des Verkaufsdrucks und unterstreicht die Bedeutung dieser Unterstützungszone.
Die anschließende Reversal-Bewegung führte den DAX zurück über 25.000 Punkte und über das Hoch der ersten Stunde bei rund 25.100 Punkten, also das Hoch der ersten Handelsstunde. Die Erholung reichte bis etwa 25.220 Punkte. Dass diese Bewegung am Nachmittag wieder weitgehend abgegeben wurde, zeigt allerdings: Die Käufer konnten ihre zwischenzeitliche Stärke nicht bis zum Schluss behaupten.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
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