Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 72 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
S&P 500
Der S&P 500 liegt nur 0,7 % unter seinem Augusthoch. Gleichzeitig ist der Anteil der Aktien über der 50-Tage-Linie von rund 69 % auf 26 % gefallen. Hinter dem stabilen Index läuft eine stille Korrektur.
Marktbreite zeigt, wie viele Aktien einen Trend mittragen. Die schrumpfende Beteiligung macht den S&P 500 anfälliger für Rückschläge, liefert allein aber kein Verkaufssignal.
Bei 7.743,41 Punkten liegt der S&P 500 kaum unter seinem Höchstschluss des untersuchten Fünfjahreszeitraums von 7.798,99 Punkten am 13. August. Seitdem verlor die gleichgewichtete Variante 5,1 %, der Russell 2000 sogar 7,1 %. Der Nasdaq 100 gewann hingegen 1,7 %.
Im S&P 500 Equal Weight werden die Unternehmen bei jeder Quartalsanpassung gleich gewichtet. Seine Schwäche zeigt, wie stark das Indexbild von der Gewichtung abhängt.
Die Auswertung der 501 erfassten S&P-500-Werte verdeutlicht die Divergenz: Über der 50-Tage-Linie liegen nur noch 26,1 % nach 68,7 %. Über der 200-Tage-Linie sank der Anteil von 73,7 % auf 46,3 %.
Versorger verloren seit dem 13. August 10,1 %, dividendenstarke Aktien 8,0 % und Immobilienwerte 7,2 %. Kommunikationsdienste gewannen dagegen 3,9 %, Informationstechnologie 3,2 %.
Das Muster spricht für Zinsdruck als wichtigen Belastungsfaktor: Die US-Zehnjahresrendite stieg von 4,63 % auf 5,18 %, die entsprechende Realrendite von 2,39 % auf 2,85 %. Höhere Anleiherenditen erhöhen die Konkurrenz für Dividendentitel und können die Finanzierung zinssensibler Unternehmen verteuern.
Der MOVE-Index sprang von 69,2 auf 96,0 Punkte. Der Aktienvolatilitätsindex VIX blieb mit 14,87 gegenüber 14,63 nahezu unverändert.
Die schwache Marktbreite erhöht die Abhängigkeit von den Schwergewichten. Geraten auch diese unter Druck, könnte die bislang verdeckte Korrektur den Gesamtindex stärker erfassen.
Auch der DAX zeigt Schwäche: Er liegt 4,4 % unter seinem Augusthoch; nur rund ein Drittel der erfassten Aktien notiert über der 50-Tage-Linie.
Im IG-Tageschart lässt sich der fallende Konsolidierungskanal als mögliche bullische Flagge einordnen. Auf den jüngsten Ausbruch folgt ein Rücklauf zur oberen Kanalbegrenzung nahe 7.670–7.700 Punkten. Ein erfolgreicher Test würde das positive Szenario stützen.
Die übergeordnete Handelsspanne reicht ungefähr von 7.500 bis 7.830 Punkten. Oberhalb ihrer Oberkante ergibt die Spannenhöhe ein rechnerisches Projektionsziel um 8.160 Punkte.
| Long-/Short-Headline | Bestätigung | Mögliche Ziele | Warnsignal |
|---|---|---|---|
| Long: Über 7.830 Punkten rückt die 8.000 ins Visier | Tagesschluss über 7.830 und anschließendes Halten der Ausbruchszone | 7.980–8.000, danach 8.140–8.160 | Rückfall unter 7.800 |
| Short: Unter 7.500 Punkten droht eine tiefere Korrektur | Tagesschluss unter der unteren Begrenzung bei 7.500 | 7.380, danach 7.240 | Rückkehr über 7.500 |
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.
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