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Silberpreis-Update

Silberpreis fällt wieder unter 80 Dollar – Anleger fiebern „Fed-Minutes“ entgegen

Der Silberpreis befindet sich nach wie vor in einem Spannungsfeld, geld- und geopolitischen Unwägbarkeiten.

Silber Quelle: Bloomberg

Written by

Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Veröffentlicht am

Wichtigste Punkte:

  • Silberpreis fällt wieder unter 80 Dollar – Anleger fiebern „Fed-Minutes“ entgegen
  • Zweite Runde der Verhandlungsgespräche zwischen Iran und USA ohne konkretes Ergebnis
  • „Fed-Watch-Tool“ signalisiert Zinspause aus März-Sitzung

Silberpreis Chart auf Monatsbasis

Silber Quelle: IG Handelsplattform

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Silberpreis fällt wieder unter 80 Dollar – Anleger fiebern „Fed-Minutes“ entgegen

Der Silberpreis befindet sich nach wie vor in einem Spannungsfeld aus geld- und geopolitischen Unwägbarkeiten. Insbesondere die Fragezeichen über die zukünftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik dürfte Anleger weiterhin umtreiben. In diesem Zusammenhang gilt es in den kommenden Stunden und Tagen wichtige US-Konjunkturdaten im Auge zu behalten.

Zweite Runde der Verhandlungsgespräche zwischen Iran und USA ohne konkretes Ergebnis

Die zweite Runde der Verhandlungsgespräche zwischen dem Iran und den USA waren in Genf am Dienstag ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung im Konflikt dürfte damit weiter bestehen bleiben.

Fed-Mitschriften könnten geldpolitische Signale senden – US-Konjunkturdaten am Freitag im Blick

Im Blickpunkt stehen heute insbesondere die Mitschriften der jüngsten Fed-Notenbanksitzung, welche Anleger nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen sollten.

Am Freitag steht neben der Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben die BIP-Wachstumsrate für die USA auf der Tagesagenda.

„Fed-Watch-Tool“ signalisiert Zinspause aus März-Sitzung

Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen 5,9 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und  94,1 Prozent mit einer Zinspause auf der kommenden Sitzung am 18. März. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

Eine Eroberung der psychologischen 80-Dollar-Marke wäre aus charttechnischer möglicherweise bedeutend. Das Rekordhoch aus Januar bei über 120 Dollar die Unze dürfte nach wie vor zu ambitioniert sein. Angesichts nach wie vor fulminanter Kurshöhen sollten Anleger weitere Abwärtsrisiken im Auge behalten. Auch die geldpolitische Entwicklung impliziert m.E. Enttäuschungspotenzial.

 

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