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Nasdaq 100
Der Nasdaq 100 nähert sich einer entscheidenden Unterstützung: Während KI- und Zinssorgen belasten, rückt der steigende 100-Tage-EMA bei 29.381 Punkten in den Fokus. Hält die Marke, bleibt eine Erholung möglich. Ein Bruch könnte die Korrektur hingegen verschärfen.
Der Nasdaq 100 steuert auf den vierten Verlusttag in Folge zu. Damit rückt der steigende 100-Tage-EMA bei rund 29.381 Punkten in den Mittelpunkt. Eine Stabilisierung könnte eine neue Erholung ermöglichen – ein Bruch würde das technische Bild weiter eintrüben.
Sorgen über die Finanzierung des KI-Booms setzen Technologiewerte unter Druck. Anleger hinterfragen, wie tragfähig die hohen Investitionen in Rechenzentren bei erhöhten Finanzierungskosten bleiben. Gleichzeitig verstärken überraschend hohe US-Inflationsdaten die Unsicherheit über den weiteren Zinskurs.
Nach der erfolgreichen Stabilisierung im September konnte sich der Nasdaq 100 zunächst wieder bis an die Widerstandszone um 30.894 Punkte erholen. Anschließend gelang vorübergehend sogar ein Anstieg über 31.333 Punkte. Inzwischen haben die Verkäufer jedoch das Kommando übernommen.
Die IG-Indikation US Tech 100 Kassa notiert im vorliegenden Tageschart bei rund 29.567 Punkten und damit nur noch knapp oberhalb des 100-Tage-EMA bei 29.381 Punkten. Die steigende Trendlinie wurde im laufenden Handel bereits unterschritten. Dadurch gewinnt der gleitende Durchschnitt zusätzlich an Bedeutung.
Verteidigen die Käufer den weiterhin steigenden EMA, könnte sich eine klassische Pullback-Gelegenheit innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends entwickeln. Der Rücklauf an den Durchschnitt allein ist allerdings noch kein bestätigtes Long-Signal. Dafür müsste eine erkennbare Aufwärtsreaktion folgen. Als nächster größerer Zielbereich käme die Zone zwischen 30.800 und 30.894 Punkten infrage.
Beim RSI rückt die in dieser Analyse verwendete Schwelle von 48,5 in den Fokus. Eine Stabilisierung darüber würde das Pullback-Szenario unterstützen. Ein Abrutschen darunter zusammen mit einem bestätigten EMA-Bruch würde dagegen für nachlassendes Aufwärtsmomentum sprechen.
Unterhalb des EMA liegt zunächst der erste monatliche Pivot-Support bei etwa 29.200 Punkten. Fällt auch diese Unterstützung, könnte sich die Korrektur bis in die nächste Pivot-Unterstützungszone bei rund 27.900 bis 27.950 Punkten ausweiten.
| Szenario | Mögliche Bestätigung | Mögliche Ziele | Szenario geschwächt bei |
|---|---|---|---|
| Long | 100-Tage-EMA hält; bullische Tageskerze und RSI stabilisiert sich über 48,5 | 30.800–30.894; darüber 31.333 Punkte | Tagesschluss unter dem EMA |
| Short | Tagesschluss unter dem 100-Tage-EMA und RSI unter 48,5 | Zunächst 29.200; darunter 27.950–27.900 Punkte | Nachhaltiger Rückeroberung des EMA |
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
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