Gold-Update
Anleger am Goldmarkt blicken nach wie vor auf die geopolitischen Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Anleger am Goldmarkt blicken nach wie vor auf die geopolitischen Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran. Auch der jüngste Entscheid des Supreme Court in den USA sowie die neue Zollankündigungen Donald Trumps dürften für Gesprächsstoff sorgen.
Am Freitag werden etwa die US-Erzeugerpreise publik, welche geldpolitische Impulse liefern könnten.
Donald Trump hat abermals mit höheren Zöllen gedroht und Anleger aufgeschreckt. Der Supreme Court hatte am Freitag einen Großteil der bisherigen US-Zölle für ungültig erklärt. Trump hatte unmittelbar danach einen neuen allgemeinen Importzoll von 15 Prozent angekündigt. Die Sorge vor einem wieder an Fahrt aufnehmen des Zollstreits könnte Anleger damit nach wie vor umtreiben.
Die Furcht vor einer Eskalation der Spannungen zwischen Washington und Teheran schwebt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger. Möglicherweise könnte es zu einem weiteren Treffen der Delegationen der USA und des Iran am Donnerstag in Genf unter Vermittlung des Golfstaats Oman kommen.
Der iranische Außenminister Araghtschi hatte zuletzt eine weitere Verhandlungsrunde mit den USA in Aussicht gestellt. Laut Nachrichtenagenturen, welche sich auf ranghohe Regierungsbeamte in Washington berufen, sollten der US-Sondergesandte Witkoff sowie Trumps Schwiegersohn Kushner an dem Treffen teilnehmen.
Bereits am 18. März will die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erneut über das zukünftige Leitzinsniveau entscheiden.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ rechnen derzeit 4,1 Prozent der Marktteilnehmer mit einem Zinsschritt in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 95,9 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.