Gold-Update
Der Goldpreis kann sich am Donnerstag weiterhin in Reichweite der runden 5.200-Dollar-Marke aufhalten.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Der Goldpreis kann sich am Donnerstag weiterhin in Reichweite der runden 5.200-Dollar-Marke aufhalten. Neben der Veröffentlichung einiger US-Konjunkturdaten dürften Anleger nun den Ergebnissen der dritten Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran im Atomstreit entgegenfiebern.
Die Entwicklungen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran dürfte Anleger nach wie vor umtreiben. Unter anderem geht es bei den Gesprächen um das iranische Atomprogramm. Die Vereinigten Staaten wollen verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Im Gegenzug bestreitet die iranische Regierung derartige Absichten. Allerdings zeigt sie Absichten ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Der Iran fordert in diesem Zusammenhang allerdings die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.
Eine militärische Eskalation könnte die Volatilität in den Reihen des Goldpreises erhöhen.
Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe rücken heute Nachmittag in den Blickpunkt der Anleger. Zudem gilt es eine geplante Rede durch Fed-Mitglied Michelle Bowman nach geldpolitischen Hinweisen abzuklopfen (16:00 Uhr).
Am Freitag sollten hierzulande die vorläufigen Verbraucherpreisdaten für die Bundesrepublik Deutschland beachtet werden (14:00 Uhr).
Um 14:30 Uhr könnten die US-Erzeugerpreise wichtige geldpolitische Impulse senden.
Größere Hoffnungen auf eine Zinssenkung auf dem nächsten planmäßigen Leitzinsentscheid der Fed am 18. März machen sich Anleger aktuell aber weniger. Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen derzeit lediglich 2,0 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 98,0 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.