Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Rohstoffe
Gold erhält nach den US-Zwischenwahlen kräftigen Rückenwind. Ein schwächerer Dollar und sinkende US-Anleiherenditen unterstützen die Erholung. Doch die entscheidende charttechnische Hürde liegt unmittelbar voraus.
Der Goldpreis steigt am Mittwochmorgen, 4. November, um rund 2,5 Prozent auf 4.028 US-Dollar je Feinunze. Damit erobert das Edelmetall die psychologisch wichtige Marke von 4.000 US-Dollar zurück. Jetzt rückt die Zone zwischen 4.046 und 4.073 US-Dollar in den Mittelpunkt: Hier entscheidet sich, ob die Erholung an Schwung gewinnt oder erneut auf Verkaufsdruck trifft.
Nach den jüngsten Hochrechnungen gewinnen die Demokraten die Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus. Damit dürfte Präsident Donald Trumps Spielraum für neue Gesetze deutlich kleiner werden. Politische Blockaden könnten zusätzliche Ausgabenprogramme erschweren – eine Aussicht, die zur Entspannung am US-Anleihemarkt beiträgt. Gleichzeitig könnte die Unsicherheit über Trumps Reaktion die Nachfrage nach Gold als Absicherung stützen.
Ein schwächerer Dollar verbilligt Gold für Käufer aus anderen Währungsräumen. Sinkende Anleiherenditen verringern zugleich den Zinsvorteil gegenüber dem Edelmetall, das selbst keine laufenden Erträge abwirft.
Trotz des Kurssprungs bleibt das übergeordnete Chartbild angeschlagen. Seit dem Rekordhoch von knapp 5.600 US-Dollar Ende Januar hat Gold rund 28 Prozent verloren. Fallende Hochs und tiefere Tiefs kennzeichnen weiterhin einen Abwärtstrend.
Die aktuelle Erholung führt zurück an eine wichtige Entscheidungszone: Bei 4.046 US-Dollar liegt die frühere Ausbruchsmarke vom Oktober 2025. Rund 4.073 US-Dollar entsprechen der 61,8-Prozent-Korrektur des Anstiegs vom Mai 2025 bis zum Rekordhoch.
Ein Tagesschluss über 4.073 US-Dollar wäre ein erstes Signal für eine Stabilisierung. Dann könnten zunächst 4.365 US-Dollar und anschließend die 200-Tage-Linie bei rund 4.490 US-Dollar angesteuert werden. Erst oberhalb des Augusthochs bei 4.699 US-Dollar wäre ein wichtiges fallendes Zwischenhoch überwunden.
Scheitert Gold erneut an der Schlüsselzone, rückt die Unterstützung zwischen 3.874 und 3.894 US-Dollar in den Blick. Darunter droht eine Fortsetzung der Korrektur bis 3.641–3.659 US-Dollar. Dort treffen eine markante Chartzone und die 78,6-Prozent-Korrektur zusammen. Weitere mögliche Anlaufpunkte liegen bei rund 3.500 und 3.130 US-Dollar.
| Szenario | Voraussetzung | Mögliche Kursziele | Technisch hinfällig bei |
|---|---|---|---|
| Long: Ausbruch bestätigt | Tagesschluss über 4.073; anschließender Rücksetzer hält die Zone 4.046–4.073 | 4.365, danach 4.490 | Tagesschluss zurück unter 4.046 |
| Short: Erholung scheitert | Abweisung an 4.046–4.073, anschließend Tagesschluss unter 4.046 | 3.894, danach 3.874 | Tagesschluss über 4.073 |
| Short: Abwärtstrend setzt sich fort | Tagesschluss unter 3.874 | 3.659–3.641, darunter 3.500 | Rückeroberung von 3.894 auf Tagesschlussbasis |
Dollar und Anleiherenditen helfen Gold bei der Erholung. Für eine nachhaltige Verbesserung braucht es jedoch die Rückeroberung von 4.046 bis 4.073 US-Dollar. Oberhalb dieser Zone wächst die Chance auf eine Ausweitung der Erholung. Bei einem erneuten Scheitern bleibt dagegen ein Test der jüngsten Tiefs möglich – und darunter eine Korrektur in Richtung 3.650 US-Dollar.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
Starten Sie inspiriert: Tägliche Analysen und Tradingideen für den Handelstag.
Lernen Sie von Experten
Unsere Webinare geben Ihnen exklusive Trading-Insights – kompakt & praxisnah
Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.
IG Europe GmbH (ein Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland und eingetragen im Handelsregister Frankfurt unter der Nummer HRB 115624 mit Sitz am Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt, Deutschland). Die IG Europe GmbH (Registernummer 148759) ist von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank autorisiert und reguliert.
Die Informationen auf dieser Webseite richten sich nicht an Einwohner der Vereinigten Staaten, Belgiens oder eines bestimmten Landes außerhalb von Österreich und sind nicht für die Weitergabe an oder die Nutzung durch eine Person in einem Land oder einer Gerichtsbarkeit bestimmt, in dem eine solche Weitergabe oder Nutzung gegen die lokalen Gesetze oder Vorschriften verstoßen würde.
CAC 40® ist eine eingetragene Marke der Euronext N.V. oder ihrer Tochtergesellschaften. Euronext N.V. oder ihre Tochtergesellschaften besitzen alle (geistigen) Eigentumsrechte in Bezug auf den Index. Das Produkt wird von der Euronext N.V. oder ihrer Tochtergesellschaften weder gefördert noch unterstützt, und sie sind in keiner Weise an dessen Emission oder Angebot beteiligt. Die Euronext N.V. und ihre Tochtergesellschaften schließen jegliche Haftung für Ungenauigkeiten in den Daten, auf denen der Index basiert, für Fehler, Irrtümer oder Auslassungen bei der Berechnung und/oder Verbreitung des Index oder für die Art und Weise, auf die die Haftung im Zusammenhang mit der Emission und dem Angebot des Index Anwendung findet, aus.
QR code enlarged view