Alles, was Sie für den DAX-Handel wissen müssen

Erfahren Sie alles über den Deutschen Aktienindex (DAX) - einen Index 30 deutscher Blue-Chip-Aktien, die auf der Frankfurter Aktienbörse notiert sind.

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Die Kurse unterliegen den Website AGB und sind indikativ.

Schlüsselinformationen

Anzahl der Gründungsunternehmen: 30
Börse: Frankfurter Wertpapierbörse
Gewichtung: Marktkapitalisierung gewichtet
Methodologie: Streubesitz (Free Float)
Basisdatum: 30. Dezember 1987
Ausgangsniveau: 1000
Handelszeiten: 11:00 - 19:45 Uhr (MEZ)

Warum ist der DAX für Trader so wichtig?

Der DAX verfolgt den Wert der 30 größten Unternehmen mit der höchsten Liquidität, die an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) gehandelt werden - der größten Börse in Deutschland und dem zehnt größten Gesamtmarkt.

Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in der Europäischen Union und die fünft größte Wirtschaft der Welt. Deutschlands börsennotierte Unternehmen sind ein wichtiger Faktor in dieser Prominenz, und die 30 Unternehmen, aus denen der DAX besteht, vertreten etwa 75% der gesamten Marktkapitalisierung der Frankfurter Wertpapierbörse.

Wie der DAX gehandelt wird

Wie jeder Aktienindex kann der DAX nicht wie eine Aktie gekauft und verkauft werden. Stattdessen muss der DAX mit Derivaten wie Futures oder CFDs gehandelt werden. Die Hauptbörse für DAX-Futures ist die Eurex, die den Handel mit DAX-Futures von 8:00 - 22:00 Uhr (MEZ) anbietet. 

Der CFD-Handel, unterdessen, lässt Sie Long oder Short gehen, ohne mit einer Börse in Kontakt stehen zu müssen.

Erfahren Sie mehr über den Handel mit Indizes.

Wie wird der DAX berechnet?

Um in den DAX aufgenommen zu werden, muss ein Unternehmen:

  • Für mindestens drei Jahre börsennotiert sein
  • Mindestens 15% seiner Marktkapitalisierung öffentlich handeln
  • Ein Teil des ‘Prime Standard’ Segments der FWB sein
  • Die Deutsche Wirtschaft (durch Generierung von ausreichenden Einnahmen oder Ansiedlung in Deutschland) vertreten 

Unternehmen werden vierteljährlich auf der Grundlage ihrer Marktkapitalisierung und der Grösse ihres Auftragsbuchs hinzugefügt oder entfernt.

Der DAX ist ein nach Marktkapitalisierung gewogener Index, was bedeutet, dass Unternehmen mit einer höheren Marktkapitalisierung einen größeren Einfluss auf den aktuellen Kurs haben. Und der wird nach der Free-Float Methodologie (Streubesitz) berechnet, so dass nur die Anzahl der jederzeit verfügbaren Aktien berücksichtigt wird und nicht diese Aktien gelten, die nicht tatsächlich gekauft und verkauft werden können (wie Aktien, die von Regierungen oder anderen Institutionen gehalten werden).

Kein einzelnes Unternehmen kann eine DAX-Gewichtung von mehr als 10% aufweisen. Die Preise stammen vom Xetra-Handelsplatz, der 90% des Handels an der FWB abwickelt und jede Sekunde neu berechnet wird.

Die Geschichte des DAX

Der DAX wurde am 1. Juli 1988 von der FWB mit einem Basiswert von 1.000 zum 30. Dezember 1987 aufgelegt. Er gilt jedoch als eine Fortsetzung eines viel älteren Index: der Börsen-Zeitung, die 1959 von einer großen deutschen Finanzzeitung ins Leben gerufen wurde.

Seit 1988 wurden weitere Indizes durch den DAX-Betreiber, die Deutsche Börse, schrittweise hinzugefügt. Hier under anderem:

  • MDAX: Im Jahr 1996 hinzugefügt, vertritt der MDAX die 50 größten Unternehmen gleich nach dem DAX, exklusive der Unternehmen aus dem Technologie-Sektor
  • TecDAX: Im Jahr 2003 hinzugefügt, vertritt der TecDAX die 30 größten Unternehmen nach dem DAX aus dem Technologie-Sektor.
  • HDAX: Ersetzte den DAX 100 im Jahr 2003 und kombiniert DAX, MDAX und TecDax

DAX-Preisentwicklung

Der DAX verzeichnete in den ersten Jahren ein kräftiges Wachstum und überschritt im Jahr 1993 die 2000-Punkte-Markt und 1998 sogar 5000 Punkte. Mit dem Anbruch des neuen Jahrtausends sammelte sich der DAX. Somit waren es im Jahr 2000 bereits über 7500 Punkte.

Die Auflösung des Dotcom-Booms in den frühen 2000er Jahren war für den DAX jedoch katastrophal und brachte für die nächsten drei Jahre einen anhaltenden Bärenmarkt mit sich. Anfang 2003 lag der Index noch einmal unter 2500.

Zum Zeitpunkt des Finanzcrashs im Jahr 2008 war der DAX gerade wieder über das Niveau von 7500 gestiegen. Dann folgte allerdings wieder ein größerer Abwärtstrend bei dem der DAX diesmal unter die Marke von 4000 fiel. Zum zweiten Mal erholte er sich jedoch wieder. In der Dekade nach dem Absturz wurden mehrere Rekorde gebrochen, darunter die 12.000-Punkte Barriere am 16. März 2015.

Der DAX sieht also tendenziell eine größere Volatilität als zum Beispiel seine Pendants in Großbrittanien und den USA. Das macht ihn für viele Händler zu einem attraktiven Markt, kann aber auch zusätzliches Risiko mit sich bringen.

Unternehmen im DAX

Sein Preis könnte im Vergleich zu anderen globalen Indizes volatil sein, aber die Unternehmen, aus denen der DAX besteht, sind bemerkenswert widerstandsfähig. Von 30 der ursprünglichen Gründungsunternehmen waren 17 noch im Oktober 2017 im Index vertreten - *obwohl Continental ausstieg und dann zurückkehrte, während Veba und Viag zu E.ON. fusionierten.

DAX-Gründungsunternehmen im Jahr 1988

(Gründer aus 2017 blau markiert)

Anmerkungen

Allianz

 

BASF

 

Bayer

 

Bayer. Hypo.- und Wechsel-Bank

Fusionierte um die HypoVereinsbank zu gründen, 2005 ausgeschlossen

Bayerische Vereinsbank

Fusionierte um die HypoVereinsbank zu gründen, 2005 ausgeschlossen

BMW

 

Commerzbank

 

Continental*

Ausgeschlossen im Jahr 2008, 2012 neu hinzugefügt

Daimler

 

Degussa

2002 ausgeschlossen

Deutsche Babcock

1995 ausgeschlossen

Deutsche Bank

 

Deutsche Lufthansa

 

Dresdner Bank

2001 von der Allianz übernommen

Feldmühle Nobel

1990 ausgeschlossen

Henkel

 

Hoechst

1999 ausgeschlossen

Karstadt

2001 ausgeschlossen

Kaufhof

Fusionierte mit Metro im Jahr 1996, 2012 ausgeschlossen

Linde

 

MAN

2012 ausgeschlossen

Mannesmann

2000 ausgeschlossen

Nixdorf

Fusionierte mit Siemens im Jahr 1990

RWE

 

Schering

Von der Bayer AG im Jahre 2006 übernommen

Siemens

 

Thyssen

 

Veba*

Fusionierte zu E.ON im Jahr 2000

Viag*

Fusionierte zu E.ON im Jahr 2000

Volkswagen

 

 

Der FTSE 100, hatte nur 19 Gründungsmitglieder von seinen ursprünglichen 100, die seit seiner Gründung 1984 bis Oktober 2017 noch alle zum Index gehörten. Und während der Dow Jones viel älter ist, ist das Mitglied mit der längsten Geschichte, General Electric, bereits im Jahr 1896 beigetreten – waren nur 13 Unternehmen der 1987 anwesenden auch 30 Jahre später noch Teil des Index.

DAX-Zusammensetzung

Vielleicht überraschend - wenn man bedenkt, dass viele die deutsche Wirtschaft in erster Linie mit der Automobilindustrie verbinden - sind Chemikalien die Nummer eins im DAX. Das liegt vor allem an der Präsenz großer Chemieunternehmen wie Bayer und BASF. 

Von den großen deutschen Autoherstellern sind die drei Hersteller Daimler (die Muttergesellschaft von Mercedes-Benz), BMW und der Volkswagen Konzern mit einem erheblichen Anteil am Gewicht des Index beteiligt.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Deutschland 30?

Der Begriff Deutschland 30 wird von IG und den meisten anderen Leverage-Trading Anbietern für den DAX verwendet. 

Was sind DAX TR und DAX PR?

Wenn Sie einen notierten Kurs für den DAX sehen, handelt es sich normalerweise um den DAX TR, der für die Gesamtrendite steht und die von DAX-Teilnehmern gezahlten Dividenden enthält. Der DAX PR, der für die Kursrendite steht, wird seltener notiert und enthält keine Dividenden.

Was ist Prime Standard?

Deutsche Indizes stammen alle aus dem FWB-Standardsegment "Prime Standard", das im deutschen Recht strenge Transparenzvorschriften vorsieht. Jedes börsennotierte Unternehmen, das die Anforderungen des Prime Standard nicht erfüllt, wird als General Standard bezeichnet und ist nicht im DAX, MDAX, TecDAX oder HDAX enthalten.

Was ist der CAC?

Der CAC ist ein Index, der 40 Blue-Chip-Aktien an der Börse Euronext Paris verzeichnet. Aufgrund der starken wirtschaftlichen Verflechtung zwischen Deutschland und Frankreich, der größten und zweitgrößten Wirtschaft der Europäischen Union, folgen der DAX und der CAC häufig ähnlichen Kursbewegungen. 

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