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Wie funktioniert der CFD-Handel?

Beim Handel mit CFDs geht man eine Vereinbarung zum Austausch der Wertdifferenz eines Basiswertes zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung und der Schließung ein. Hier finden Sie den Leitfaden der vier Hauptprinzipien, die sich hinter dem CFD-Handel verbergen: Spreads, Handelsgrößen, Haltedauer und Gewinn/Verlust.

1. Spread und Provision

CFD-Kurse werden anhand von zwei Notierungen dargestellt: Dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs.

  • Der Verkaufskurs (oder Bid), ist der Preis, zu dem Sie eine CFD-Short-Position eröffnen können
  • Der Kaufkurs (oder Ask), ist der Preis, zu dem Sie eine CFD-Long-Position eröffnen können

Der Verkaufskurs notiert immer etwas niedriger als der aktuelle Marktpreis und der Kaufkurs immer etwas höher. Die Differenz nennt man Spread.

Die Kosten für einen CFD Trade werden hauptsächlich über den Spread abgewickelt und spiegeln sich daher in der Anpassung des Kauf- und Verkaufskurses wider.

Ausnahme hierbei bilden unsere Aktien-CFDs, für die wir keinen zusätzlichen Spread berechnen. Die Kauf- und Verkaufskurse entsprechen hier immer dem Preis des zu Grunde liegenden Marktes und die Gebühr für die Eröffnung und Schließung einer Aktien-CFD-Position ist Provisions-basiert. Die Spekulation auf Aktienkurse mittels CFD kommt dem klassischen Aktienhandel, auf Grund der Provisionsgebühr, sehr nahe.

Mehr über Spreads erfahren

2. Handelsgröße

CFDs werden in standardisierten Kontrakten (Lots) gehandelt. Der Wert eines Kontraktes hängt dabei vom zu Grunde liegenden Basiswert ab und stimmt oft mit der Größe überein, in der dieser am Markt gehandelt wird.

Silber wird an Rohstoffbörsen beispielsweise zu 5.000 Feinunzen pro Lot gehandelt. Ein Silber CFD wird dementsprechend auch für 5.000 Feinunzen pro Kontrakt gehandelt. Bei Aktien-CFDs entspricht ein Kontrakt i.d.R. einer Aktie. Demnach würden Sie 500 CFD Kontrakte einer Volkswagen-Aktie kaufen, um einen Kauf von 500 Volkswagen-Aktien abzubilden.

CFD-Trading ist oft näher am traditionellen Handel als andere Derivate, wie z.B. Spreadbetting oder Optionen.

3. Haltedauer

Für die meisten CFD Trades gibt es kein fixes Verfallsdatum – ein weiterer Punkt durch den sich CFDs von Spreadbetting und Optionen unterscheiden. Sie werden geschlossen, indem ein Trade in die entgegengesetzte Richtung platziert wird zu der, die bei der Eröffnung gewählt wurde. Wenn Sie 500 Gold Kontrakte gekauft haben, müssen Sie 500 Gold Kontrakte verkaufen, um die Position zu schließen.

Wenn Sie eine CFD-Position am Ende eines Handelstages offen lassen, zahlen Sie Finanzierungskosten für die Haltung über Nacht. Diese Gebühr spiegelt die Kosten für das Kapital wider, das wir Ihnen im Endeffekt für die Eröffnung der gehebelten Position geliehen haben.

Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Forward Kontrakte sind von diesen Kosten ausgenommen. Ein Forward Kontrakt hat ein Verfallsdatum zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft und sämtliche Finanzierungsgebühren sind bereits im Spread miteinkalkuliert.

4. Gewinn und Verlust

Um den Gewinn oder Verlust eines CFD Trades zu berechnen, mulitpliziert man zuerst die Anzahl der Kontrakte mit dem Wert pro Kontrakt ('pro Punkt'-Bewegung). Diese Summe multipliziert man mit der Punktedifferenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schließungskurs der Position.

Gewinn oder Verlust = (Anzahl der Kontrakte x Wert pro Kontrakt)
x (Schließungskurs - Eröffnungskurs)

Eine Berechnung des Reingewinnes bzw. -verlustes schließt sämtliche Kosten und Gebühren, wie Finanzierungskosten über Nacht, Provisionen oder garantierte Stop-Prämien, aus.

Nehmen wir an Sie haben 5 Kontrakte des Deutschland 30 (1€ Kontrakt) gekauft, als dieser bei 10.000 Punkten handelte. Ein einzelner Kontrakt hat in diesem Fall eine Wertigkeit von 1 € pro Punktbewegung. Sie würden jedes Mal, wenn der Markt um einen Punkt steigt, 5 € gewinnen (5 x 1 € pro Kontrakt).

Wenn Sie den Deutschland 30 bei 10.025 Punkten verkaufen würden, hätten Sie 125 € gewonnen.

125 = (5 x 1) x (10.025 - 10.000)

CFD-Handel – illustriertes Beispiel

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