Dax etwas schwächer - Euro-Gruppe und BoE-Zinsentscheid im Blickfeld

11.05.2015 - 10:29 Uhr: Nach einer schwankungsintensiven Vorwoche präsentiert sich der deutsche Aktienindex im frühen Handel hinter leicht roten Vorzeichen. 

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Quelle: Bloomberg

Eine Volatilität von rund 27 Prozent in den zurückliegenden fünf Handelstagen repräsentiert die hohe Nervosität unter den Marktteilnehmern.

Erst in der zweiten Wochenhälfte konnte der Dax wieder in die Gewinnzone wechseln. Einem Wochentief unterhalb von 11.200 Zählern stand ein Wochenschluss von mehr als 11.700 Zählern gegenüber. Als Stütze fungierten dabei sich nach einem herben Ausverkauf wieder stabilisierende Anleihemärkte sowie zuversichtlich stimmende Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten.

Der offizielle monatliche US-Arbeitsmarktbericht traf nämlich genau die goldene Mitte. Hätte er den Konsens zu weit übertroffen, wären umgehend wieder Spekulationen auf eine zeitnah anstehende US-Leitzinserhöhung ins Kraut geschossen. Überraschend schwache Zahlen hätten wiederum die jüngste Aufwertung des Euros nochmals forciert und in der Folge den deutschen Aktienmarkt belastet.

So aber verleiht auch die momentan wieder zurückkommende Einheitswährung Europas zusätzlichen Rückenwind. Selbiges gilt für eine erneute Leitzinssenkung im Reich der Mitte. Die chinesischen Währungshüter senken den Schlüsselzins von 5,35 auf 5,1 Prozent. Entsprechend freundlich sind die Vorgaben aus Fernost. Der Nikkei ging mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent aus dem Handel.

Am Montag richtet sich der Blick besonders auf die Geldpolitik Englands sowie das Krisenmanagement der Eurogruppe in puncto Hellas. Während in London der Zinsentscheid der Bank of England ansteht, tagen am Nachmittag die Finanzminister der Euro-Zone zur Lage in Athen. Mit einer zeitnahen Freigabe der nächsten Kredit-Tranche rechnet allerdings kaum jemand.

Zur Stunde gilt es nun erst einmal die Erholungsbewegung vom Freitag zu verdauen. Der Dax verliert aktuell 0,4 Prozent auf bei 11.668 Punkte. Der Euro gibt 0,3 Prozent auf 1,1168 US-Dollar nach. Die Feinunze Gold weist bei aktuell 1.185 US-Dollar ein Minus von 0,2 Prozent aus.

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