DAX: Warten auf Athen

15.07.2015 – 15:30 Uhr: Für Griechenland ist der heutige Mittwoch ein spannender Tag. Am Abend wird das Parlament in Athen über die Sparauflagen aus Brüssel abstimmen.

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Quelle: Bloomberg

Dementsprechend nehmen die Marktteilnehmer auf dem Frankfurter Börsenparkett eine eher abwartende Haltung ein, wenngleich Hoffnungen auf eine Brückenfinanzierung für Hellas den heimischen Aktienmarkt stützen.

Charttechnik

Der DAX scheint sich oberhalb der Chartmarke bei 11.454/11.467 Punkten zu etablieren. Als nächstes Etappenziel fungiert das Fibonacci-Retracement bei rund 11.700 Zählern. Anschließend könnte die Reise dann in die Preisregion bei 12.000 Punkten fortgesetzt werden.

Tsipras verliert seine Genossen

Medienberichten zufolge plant die Europäische Kommission eine Brückenfinanzierung für den pleitebedrohten Mittelmeeranrainer. Diese soll genutzt werden, bis eine Hilfe auf Grundlage des dauerhaften Rettungsfonds ESM greifen kann. Voraussetzung dafür ist ein Ja der griechischen Abgeordneten bei der Abstimmung heute Abend. Der Widerstand gegen die Reformpläne sollte nicht unterschätzt werden. Dem Ministerpräsidenten Alexis Tsipras laufen die eigenen Genossen davon. Die Vize-Finanzministerin Nadja Valavani  hat ihren Rücktritt verkündigt. Auch der Energieminister Panagiotis Lafazanis verweigert Tsipras die Gefolgschaft. Allgemein wird mit einer Zustimmung der EU-Sparauflagen gerechnet. Die Zahl der Abweichler aus der Regierungskoalition wird auf dreißig geschätzt. Die Opposition wird voraussichtlich den Plänen zustimmen. 

Konjunktur

Die Abstimmung im hellenischen Parlament wird kurz vor Mitternacht erfolgen. Zuvor ergreift Janet Yellen, Chefin der US-amerikanischen Notenbank Fed, das Wort. Es werden Hinweise zum Wirtschaftswachstum und zur bevorstehenden Zinserhöhung erwartet.

Rückendeckung haben die Investoren heute auch aus dem Reich der Mitte erhalten. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im ersten Quartal um 7% gewachsen. Erwartet wurde ein Plus von 6,9%.

Der DAX weist zur Stunde ein leichtes Plus von etwa 0,3% auf 11.540 Punkten auf. Beim EUR-USD tobt erneut die Schlacht um die psychologische Unterstützung bei 1,1000 USD. Weiter abwärts geht es beim Goldpreis. Beim gelben Edelmetall hat sich die charttechnische Situation zuletzt weiter verschlechtert.

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