GBP-USD: Angeschlagen, aber nicht K.O.

04.06.2014 – 13:30 Uhr: Die Bullen mussten beim britischen Pfund gegenüber dem US-Dollar einen herben Rückschlag hinnehmen.

Kurzfristig wurde der Vormarsch gen Norden unterbrochen. Allerdings könnte eine sehr wichtige Unterstützung dem in Bedrängnis geratenen Währungspaar zu Hilfe eilen.

Auf Tagesbasis wurde jüngst ein Verkaufssignal generiert. Zuvor konnte zwar eine Fortsetzungsformation in Form einer Flagge nach oben verlassen werden, allerdings ließ die Aufwärtsdynamik recht schnell nach. Im weiteren Verlauf ging es dann in Richtung der unteren Trendkanallinie bei 1,6756 USD. Gegenüber der jüngsten Vergangenheit konnte diese Chartmarke nicht verteidigt werden. Dies ist jedoch kein Grund, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen. Zurzeit streiten sich die Bullen und Bären um die horizontale Unterstützung bei 1,6742 USD. Zudem sichert die steigende gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 1,6644 USD nach unten ab.

DEM_GBPUSDtageschart04062014
Abb.: GBP-USD-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

Die erwähnte waagerechte Trendgerade bei 1,6742 USD kommt nicht nur im Tages-, sondern auch im Wochen- und Monatschart vor. Dabei handelt es sich um die Oberseite der einstigen Seitwärtsbewegung, die Ende April dieses Jahres signifikant nach oben verlassen wurde. Zuvor konnte die obere Begrenzung eines symmetrischen Dreiecks überwunden werden.

Zurzeit sieht es nach einer Verteidigung der besagten Unterstützung aus. Zudem konnte auf dieser Zeitebene der steigende gewichtete 8-Monats-Durchschnitt bei momentan 1,6668 USD Schlimmeres verhindern. Entfernt sich das britische Pfund von der Kreuzunterstützung nach oben, könnte die Aufwärtsbewegung fortgesetzt werden. Ziel ist dann das Fibonacci-Retracement bei 1,7339 USD. Zuvor könnte im Tageschart die unterschrittene untere Trendkanallinie bei aktuell 1,6830 USD Widerstand leisten.

DEM_GBPUSDmonatschart04062014
Abb.: GBP-USD-Monatschart / Quelle: IG Handelsplattform

Artikel anhand des Analysten finden

Einen Artikel finden

Wissen

  • Populäre Charts

    Erfahren Sie wie Analysten Charts nutzen, um das Verhalten von Anlegern zu analysieren und individuelle Preis-Konstellationen zu deuten. Entwickeln Sie ein Verständnis für die verschiedenen Chart-Typen und lernen Sie die jeweiligen Kursmuster und Formationen, noch während Ihrer Entstehung, zu identifizieren und interpretieren.

  • Stops

    Lernen Sie die verschiedenen Arten, wie Sie eine Position eröffnen und schließen können - von einem einfachen, sofortigen Handel bis zu einer automatischen Anweisung, wie in Ihrer Abwesenheit gehandelt werden soll. Eine Order kann Ihnen helfen, Gewinne zu sichern oder sich gegen Verluste zu schützen: lernen Sie die verschiedenen Arten und ihre Verwendung kennen.

  • Häufige Fehler - Technik

    Die Psychologie ist ein Schlüsselfaktor beim Börsenhandel. Die Art und Weise, wie Sie den Verlauf offener Marktpositionen subjektiv wahrnehmen und entsprechend darauf reagieren, hat einen großen Einfluss auf Ihren Erfolg. In diesem Modul gehen wir einige Elemente der Handelspsychologie durch, sprechen die häufigsten Fehler an und worauf Sie besonders achten sollten.

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.