Rohöl unter Druck

Rohöl mit IG Bank traden

Der Preisverfall des Ölpreises setzt sich fort. Mit dem Bruch des Levels von 42 USD je Fass der Rohölsorte WTI rücken die Tiefststände vom August wieder näher und bilden charttechnisch die nächste Unterstützung bei 37.75 USD je Fass. Sollte auch diese Marke gebrochen werden, sollten die Tiefststände des Flash Crashs aus dem Jahr 2008 bei 33 USD je Fass angesteuert werden. Wie im letzten Markkommentar „Die verlorene Inflation“ bereits beschrieben sind dies keine guten Vorzeichen für die Zentralbanken denn die damit verbundene, weiter sinkende Inflation wird die Wahrscheinlichkeit einer notwendigen Ausweitung der expansiven Geldpolitik weiter erhöhen.

Was sich positiv für die Aktienmärkte anhört, setzt auf der Währungsseite besonders die Währungen von Erdölexportierenden Ländern weiter unter Druck. Speziell Kanada steht vor grösseren Schwierigkeiten, nachdem das Keystone XL Projekt vom US-Präsidenten Obama abgelehnt wurde. Das Keystone XL Projekt war darauf ausgelegt die Ölfelder in Alberta durch eine zusätzliche Pipeline mit den Raffinerien und den Häfen im Golf von Mexiko zu verbinden. Diese zusätzliche Pipeline hätte die Ölmengen die den Golf von Mexiko erreichen mehr als verdoppelt, die Kosten für kanadische Unternehmen verringert und somit die Gewinnmarge erhöht. Besonders wichtig, bedenkt man die aktuellen Ölpreise. Der USD setzte in den vergangenen Tagen seinen Aufwärtstrend gegenüber dem CAD (USDCAD) fort. Der nächste Widerstand ist die Marke von 1.35 USDCAD. Sollte auch diese Marke fallen, der Ölpreisverfall sich fortsetzen und mit weiter beflügelten Spekulationen einer Zinswende in den USA sollte die Marke von 1.40 USDCAD anvisiert werden.

Einmal mehr wird klar, wie sehr die Weltwirtschaft zusammenhängt. Wir benötigen eine wirtschaftliche Stabilisierung der Schwellenländer und China um den Preisverfall der Rohstoffe entgegenzuwirken und so mit Hilfe der Stimuli der Zentralbanken die notwendige Inflation zu erreichen. Nur so kann von einer einsetzenden Normalisierung der Wirtschaft und den Finanzmärkten gesprochen werden.

 

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