Gold ist ein Win/Win

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Gold

Der weltweit grösste Vermögensverwalter Blackrock warnt vor steigenden Preisen durch „die sich stabilisierenden Ölpreise und einen enger werdenden Arbeitsmarkt …". Zum Schutz vor Abwertungen werden Investitionen in inflationsgeschützte Anleihen und in Gold empfohlen. Wie wir bereits in einer früheren Mitteilung angemerkt haben, glauben wir, dass der US-Dollar weiterhin den Markt dominieren wird: Der US-Dollar bestimmt den Markt. Daher sehen wir zwei mögliche Szenarien für die Investition in Gold.

Szenario 1: Der Kurs des US-Dollars fällt weiter

Ein schwächerer Dollar fördert die Investitionsbereitschaft in Aktien und Risikoanlagen, da er den Abwertungsdruck auf China verringert und exportorientierte Schwellenländer unterstützt. Auch die in Dollar notierten Rohstoffpreise würden automatisch steigen. Im Gegenzug würden steigende Rohstoffpreise die tatsächliche und die erwartete Inflation antreiben und die Investitionsbereitschaft in Gold durch die Kombination aus einem fallenden Dollarkurs und steigender Inflation beflügeln. Sowohl der Aktienmarkt als auch der Goldpreis würden dann gleichermaßen steigen, allerdings ist der Aufwärtstrend des Edelmetalls der interessantere.

Szenario 2: Der Kurs des US-Dollars steigt

Ein steigender Dollarkurs würde schnell die Ängste vom Anfang dieses Jahres zurückbringen.  Die Volatilität würde an die Decke gehen und die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöhen. Wir erinnern uns: Als der Aktienmarkt im Januar und Februar im Tiefflug war, konnte der Goldpreis um 20 % zulegen. Der Kurs des Edelmetalls ist seitdem wieder um etwa 5 % gefallen, weil der Aktienmarkt wieder in den positiven Bereich kam, aber mit 15 % ist es immer noch das beste Kursergebnis eines Rohstoffs seit Jahresbeginn.

Technisch gesehen hat sich der Abwärtstrend aber schon abgeschwächt. Für ein endgültiges Ende eines langfristigen Abwärtstrends müsste Gold allerdings die Marke von 1280-1300 (bei Börsenschluss) übersteigen. Solange Gold über der Marke von 1200 bleibt, befürworten wir einen Anstieg bis auf 1270. Ein Überschreiten der Marke von 1300 würde bei etwa 1420 den Weg in Richtung der Spitze des Baisse-Kanals öffnen und die Möglichkeit schaffen, bis zum Ende des Jahres die Marke von 1500 zu erreichen.  

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