Was 2016 wichtig wird

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Das neue Jahr startet mit deutlichen Kursverlusten. Während Indizes wie der DAX, der Dow Jones und der SMI um 5 – 6% gefallen sind, ist es an den internationalen Rohstoffmärkten zu weit grösseren Verwerfungen gekommen. Insbesondere der Preisverfall im Rohöl gibt Grund zur Sorge. Der Preis der Sorte Brent ist seit Jahresbeginn um bis zu 20 % eingebrochen. Gründe für die jüngsten Bewegungen gibt es viele. Hier einige Faktoren die 2016 (und darüber hinaus) eine Rolle spielen werden.

 

Asien

Allen voran  gibt China Grund zur Sorge. Um einer sich abschwächenden Wirtschaft entgegenzuwirken hat die dortige Zentralregierung bereits mehrfach versucht zu intervenieren. Zuletzt standen die Abwertung des Renminbi sowie die automatisierte Aussetzung des Aktienhandels nach Tagesverlusten von mehr als 7% auf der Agenda. Zumindest letztere Massnahme wurde bereits wieder rückgängig gemacht. Das Risiko besteht neben der wirtschaftlichen Eintrübung auch in einem Verlust des Vertrauens in die Fähigkeiten der Zentralregierung die Lage unter Kontrolle zu bringen. Im restlichen Asien wird insbesondere die weitere Abwertung des Renminbi zu Problemen führen denn diese wird sich auf die Konkurrenzfähigkeit der anderen Länder auswirken und könnte zu einem Währungskrieg führen.

Naher- und Mittlerer-Osten

Die Lage im Nahen- und Mittleren-Osten bleibt äusserst angespannt. Der Syrienkonflikt und die Ausbreitung des IS haben die internationale Gemeinschaft zu militärischen Interventionen gezwungen. Der (vorerst) gelöste Nuklearkonflikt mit dem Iran und die damit verbundene Aufhebung der Wirtschaftssanktionen scheint auf der Kehrseite jedoch die Spannungen zwischen dem Iran und Saudi Arabien im Kampf um die Vorherrschaft in der Region wieder anwachsen zu lassen. Eine Eskalation würde sich direkt auf den Rohölmärkten und in der Folge in anderen Finanzmärkten widerspiegeln.

Europa

Die Wirtschafts- und die Flüchtlingskrise werden das Jahr in Europa prägen. Auch wenn die Krise der südeuropäischen Länder auf den ersten Blick unter Kontrolle scheint, könnte der politische Rechtsruck der, auch aufgrund der Flüchtlingsthematik, durch die europäische Gesellschaft geht die Krisen wieder aufflammen lassen. Ein möglicher BREXIT in 2017 und allen voran das weitere Vorgehen der EZB werden den Markt bewegen.

Nordamerika

Zunächst wird uns die Frage wie es mit der Zinswende vorangehen wird beschäftigen. Im gestrigen Konjunkturbericht (Beige Book) gab die FED an, dass der Ölpreisverfall sowie der starke Dollar die US-Konjunktur belasten. Fortschritte am Arbeitsmarkt und den Konsumausgaben seien damit nicht zu erwarten. Erste Warnzeichen, dass die erst im Dezember eingeleitete Zinswende bereits ins Stocken geraten könnte. Nach der Sommerpause wird uns zudem die anstehende Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 beschäftigen.

Diese und weitere Themen werden das Jahr 2016 erneut zu einem, aus Börsensicht, sehr interessantem Jahr werden lassen. Dabei sollte man den Vorteil eines CFD Kontos nicht aus dem Auge verlieren – man kann Short gehen. 

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