Nach einem schwierigem Jahr 2015 zeigt die Schweizer Wirtschaft Anzeichen einer Erholung

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Die Arbeitslosenrate in der Schweiz fiel im Februar auf 3,7% (Januar: 3,8%). Zwar müssen saisonale Effekte berücksichtigt werden, doch normalerweise beginnt die Einstellungsphase erst wieder im März.         

Der Konsumentenpreisindex sorgte im Februar für gesteigerte Erwartungen. Die Preise zogen um 0,2% an, nachdem sie im Januar noch um 0,4% gesunken waren. Prognosen gingen indes von einer Abnahme um 0,1% aus. Dies ist ein erstes Anzeichen einer Verbesserung nach dem äusserst schwierigen Jahr 2015. Es wird interessant zu beobachten sein, ob die Schweizer Wirtschaft sich diese Dynamik auch in den kommenden Monaten erhalten kann.

SNB im Zentrum der Aufmerksamkeit

Die monatlichen Fremdwährungsreserven der SNB schrumpften im Februar um vier Milliarden Euro, nachdem sie im Januar noch um 15 Milliarden gewachsen waren. EUR/CHF erreichte mit 1,12 Anfang Februar einen neuen Höchststand. Die SNB könnte diese Gelegenheit nutzen, um ihre beträchtlichen Euro-Risiken zu reduzieren, die EUR/CHF bereits auf 1,08 gedrückt hatten.

Die Nationalbank wird die EZB-Konferenz am Donnerstag daher aufmerksam verfolgen. Nach breiter Kritik an den Negativzinsen beim G20 könnte sich die EZB gegen eine weitere Anhebung entscheiden und sich stattdessen auf die quantitative Lockerung und andere unkonventionelle Verfahren zur Liquiditätssteigerung konzentrieren. Hierin könnte auch die Ursache für den zuletzt starken Euro liegen, schliesslich pendelte sich EUR/CHF über der Marke von 1,09 und EUR/USD bei über 1,10 ein.

Dennoch dürfte der Euro in den nächsten Monaten angesichts der Flüchtlingskrise und des drohenden Brexits weiterhin unter Verkaufsdruck stehen.  Deshalb gehen wir davon aus, dass die SNB das Zinsniveau 2016 weiter wird senken müssen.

 

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