Geberit liefert starkes Ergebnis

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Bei Geberit läuft das Geschäft. Heute Morgen präsentierte die Geschäftsleitung rund um den CEO Christian Buhl sehr gute Resultate für das erste Halbjahr 2016. In allen Kategorien konnten die vorgelegten Zahlen die Analystenerwartungen übertreffen. So stieg der Nettoumsatz um 13,2% auf 1'479,8 Millionen CHF, das adjustierte Betriebsergebnis stieg auf 390,4 Millionen CHF, was einer EBIT-Marge von 26,4% entspricht. Das adjustierte Nettoergebnis legte auf 333,2 Millionen CHF zu (Nettoumsatzrendite von 22,5%). Der starke Nettoumsatz ist gemäss der Geschäftsleitung auf eine überzeugende Geschäftsentwicklung, auf positive Währungseffekte in Höhe von 29 Millionen CHF sowie zwei zusätzliche Arbeitstage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückzuführen. Die starken operativen Margen resultieren aus Synergieeffekten der Sanitec-Integration, dem Volumenwachstum, sowie den tieferen Rohmaterialpreisen. Die Kosten der Sanitec Integration schlugen sich im Nettoergebnis jedoch mit 17 Millionen CHF nieder.

Mit Ausnahme der Region Grossbritannien/Irland wuchsen die Geschäfte in Europa mit durchschnittlich 7,5% sehr gut. Insbesondere auf der Iberischen Halbinsel scheint die Baukrise überwunden, denn Geberit konnte dort seinen Umsatz um 17,3% steigern. Unterdurchschnittlich waren jedoch die Zahlen aus Nahost/Afrika, Amerika und Fernost/Pazifik, wo teilweise deutliche Umsatzrückgänge zu verzeichnen waren.

Lage der Bauindustrie „anspruchsvoll“

Trotz all der positiven Entwicklungen sieht Geberit die Lage der Bauindustrie für den weiteren Verlauf des Jahres als „anspruchsvoll“ und von „Unsicherheiten geprägt“. So wird unter anderem aus dem Heimatmarkt Schweiz, aus Nordamerika und aus den Golfstaaten kein bzw. nur ein sehr schwaches Wachstum erwartet. Auch die geringere Anzahl an Arbeitstagen wird sich im zweiten Halbjahr auswirken. Für das Gesamtjahr wird mit einem organischen Wachstum von 5% und einer EBITDA-Marge von 28% gerechnet.

Aktienkurs wird den Höhenflug fortsetzen

Die Geberit Aktie erlebt schon seit Langem einen Höhenflug, was die Investoren bislang jedoch nicht abschrecken konnte. Auch wenn das Aktienrückkaufprogramm nun abgeschlossen wurde, wird eine erhöhte Dividende und die sehr starken Geschäftszahlen der Aktie kurzfristig noch einmal ordentlich Rückenwind geben. Sollte das generelle Marktumfeld mitspielen, steht einer weiteren Rekordjagd des Aktienkurses nichts im Weg.

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