GBPUSD fällt auf neues 30 Jahre Tief

Nach Theresa May’s Rede beim Parteitag der Konservativen ist das Pfund erneut unter Druck geraten, denn die Parteivorsitzende hat allen, die auf eine mässige Gangart bei den Austrittsverhandlungen gehofft haben, einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Insbesondere die Ankündigung eines ‚harten Brexits‘ hat die Marktteilnehmer aufgeschreckt. Dabei stellte sie zwei wichtige Punkte heraus: Grossbritannien wird sich zum einen aus EU-Gesetzen lösen und zum anderen den Zugang zum EU Binnenmarkt in der bekannten Form aufgeben, um die Personenfreizügigkeit nicht weiter umsetzen zu müssen.

Dies war zweifelsohne eine politische Rede mit viel Pathos und Stolz. Wirtschaftlich betrachtet ist die Zukunft Grossbritanniens mit dieser Rede jedoch schlagartig unsicherer geworden. Investoren werden nun erst recht abwarten wollen, wie die Trennung von der EU erfolgen wird. Das Pfund hat heute das Juli Tief von 1.2798 nach unten durchbrochen – der tiefste Stand seit Anfang der 80er Jahre. Auch zu den anderen Hauptwährungen setzt sich die Schwächephase des Pfunds fort und sollte aufgrund steigender Importpreise für weiteren Inflationsdruck sorgen. Auf der anderen Seite steigt der FTSE 100 heute über die wichtige Marke von 7000 Punkten - getrieben von Hoffnungen auf weitere Massnahmen seitens der Bank of England.

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