Die EZB gibt kein Zeichen der Normalisierung

Auf der gestrigen Pressekonferenz gab es von Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), kein Zeichen der Normalisierung der Zentralbankpolitik. 

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Die Zinsen würden noch lange auf dem aktuellen Niveau oder sogar tiefer verharren und das Programm zur quantitativen Lockerung könnte jederzeit ausgeweitet werden. Doch kam ganz am Ende der Stellungnahme Draghi‘s noch ein Seitenhieb gegen die Regierungen der Euroländer. Draghi machte klar, dass die Mitgliedsstaaten sowohl bei den Strukturreformen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit als auch bei der Haushaltspolitik den notwendigen Anforderungen einer wachstumsfreundlichen Politik nicht genügen um eine Normalisierung der Zentralbankpolitik zu forcieren. Für die EZB stehen weiterhin zwei entscheidende Faktoren auf der Prioritätenliste ganz oben. Zum einen verharrt die Inflation auf zu niedrigem Niveau und zum anderen haben sich die europäischen Wachstumsrisiken nicht verändert und tendieren weiter nach unten. Solange wir keine Verbesserung auf diesen zwei Ebenen sehen, wird sich auch die Rhetorik der EZB nicht verändern, sodass eine Normalisierung der Zentralbankpolitik noch nicht abzusehen ist. Obwohl dies für den Euro keine positiven Nachrichten sind, könnten die Wahlen in Frankreich der Gemeinschaftswährung doch etwas Auftrieb verleihen. Mit einem Ausgang der Wahlen am 7. Mai zu Gunsten Emmanuel Macron’s könnte der EUR/USD in Richtung 1.1500 gehen – im Alternativszenario ist wohl die Parität zu erwarten.

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