Dax unter Druck - Früher Handel hinter roten Vorzeichen

06.01.2015 - 10:17 Uhr: Der deutsche Aktienmarkt scheint nahtlos an die Talfahrt vom Wochenauftakt anknüpfen zu wollen. Im frühen Handel gibt der Dax unter die Marke von 9.400 Zählern nach. 

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Quelle: Bloomberg

Als maßgeblicher Belastungsfaktor erweist sich weiterhin die Spekulation auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem  Euroraum. Entsprechend rot fallen auch die Vorgaben aus den USA und Fernost aus. Die radikal-linke Oppositionspartei Syriza hatte im Fall eines Wählervotums Ende Januar das Ende der Reform- und Sparmaßnahmen angekündigt. Für diesen Fall sieht die deutsche Regierung den Verbleib Hellas in der Währungsunion gefährdet, hält aber den sog. Grexit mittlerweile für verkraftbar.

Zudem sorgen weiter nachgebende Ölpreise für große Unsicherheit an den Märkten. Letztere spiegelt auch die weiterhin hohe Volatilität wieder. Charttechnisch ist der Dax nun angeschlagen: die 200-Tageslinie im Bereich von 9.553 Punkten ist nun unterschritten, wenn auch noch nicht nachhaltig. Abzuwarten bleibt, ob der aktuell zu beobachtende Rücksetzer ebenso schnell zurückgekauft wird, wie bei den jüngsten Korrekturbewegungen im Oktober und Dezember des vergangenen Jahres. Mittel- bis langfristig lockt nämlich die avisierte Liquiditätsoffensive seitens der Europäischen Zentralbank, die bereits Ende Januar über Art und Umfang ihres beabsichtigten Anleihekaufprogramms befinden will.

Zur Stunde notiert der Dax bei 9.424 Punkten 0,5 Prozent leichter. Der Euro präsentiert sich bei 1,1938 US-Dollar noch ohne Richtung. Gold präsentiert bei 1.212 US-Dollar dagegen ein Plus von 0,2 Prozent pro Unze.    

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