Dax mit Auftakt nach Maß - Fed-Protokoll als Kurstreiber

09.10.2014 - 10:26 Uhr: Der deutsche Leitindex präsentiert einen Handelsauftakt erster Güte. Mit einem Plus von rund 1,2 Prozent kann der Dax bereits im frühen Geschäft die Marke von 9.100 Punkten zurückerobern

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Quelle: Bloomberg

Zur Wochenmitte war das Börsenbarometer noch unterhalb von 9.000 Punkten aus dem Handel gegangen, nachdem der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum deutlich nach unten korrigiert hatte.

Das Stimmungsbild änderte sich dann aber noch am Vorabend gewaltig. Auf der einen Seite präsentierte der US-Aluminiumgigant Alcoa überraschend positive Quartalszahlen, womit der Konzern der amerikanischen Berichtssaison einen hoffnungsvollen Start bescherte. Sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen wurden deutlich übertroffen. Auf der anderen Seite schürt die Publikation des jüngsten Fed-Sitzungsprotokolls die Hoffnung, dass die geldpolitische Wende in den USA noch etwas auf sich warten lässt. Angesichts der zunehmenden Dollarstärke sowie konjunktureller Sorgen in der Eurozone scheinen sich die Notenbanker aus Washington mit Zinserhöhungen noch etwas Zeit lassen zu wollen.

Das sind wiederum Nachrichten, die die zuletzt arg geschundenen Aktienmärkte gut gebrauchen können. Die US-Leitindizes gingen in der Folge mit fulminanten Aufschlägen aus dem Handel. Entsprechend freundliche Vorgaben leiten auch den momentan zu beobachtenden Rebound am deutschen Aktienmarkt ein. Abzuwarten bleibt, wie nachhaltig diese Bewegung ausfällt. Aus charttechnischer Perspektive besteht Erholungspotential bis in den Widerstandsbereich von 9.345/9.425 Zählern.

Zur Stunde notiert der Dax bei 9.124 Punkten 1,4 Prozent fester. Auch Gold kann sich weiter erholen und rückt aktuell um 0,6 Prozent auf 1.227 US-Dollar pro Unze vor. Derweil stützen die Fed-Protokolle auch den Euro. Letzterer gewinnt derzeit 0,4 Prozent auf 1,2778 US-Dollar. 

 

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