DAX hält inne

20.05.2015 – 15:30 Uhr: Die laufende Woche dürfte ganz im Geschmack der Marktteilnehmer begonnen haben. Dank der Europäischen Zentralbank, die in den flauen Sommermonaten die Anleihekäufe vorziehen möchte, hat der deutsche Leitindex zum Wochenauftakt gleich zwei Kursraketen gezündet. 

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Quelle: Bloomberg

Charttechnik

In der gestrigen Handelssitzung schloss der DAX oberhalb der Oberseite des kurzfristigen Abwärtstrendkanals bei 11.585 Punkten. Des Weiteren konnten die Bullen die exponentielle 55-Tage-Durchschnittslinie bei 11.630 Zählern sowie das Fibonacci-Retracement bei 11.695 Punkten zurückgewinnen. Mögliches Ziel ist die „runde“ Zahl bei 12.000 Zählern.

Fed-Protokoll im Fokus

Die Anleger hierzulande üben sich in der heutigen Handelssitzung in Zurückhaltung. Das Sitzungsprotokoll der US-amerikanischen Notenbank Fed wird mit Spannung erwartet. Allgemein gehen die Experten in Anbetracht der jüngsten schwachen Konjunkturdaten von einer späteren Leitzinserhöhung aus. Auch der Währungshüter Charles Evans rechnet damit, dass die US-Währungshüter womöglich erst im kommenden Jahr an der Zinsschraube drehen werden.

Der DAX gibt zur Stunde rund 0,4% auf 11.827 Punkte nach. In Anbetracht des jüngsten Kraftaktes eine durchaus nachvollziehbare Kursreaktion. Auch heute gibt der EUR-USD nach. Dagegen kann der Goldpreis leicht zulegen. Allerdings waren die Notierungen des gelben Edelmetalls gestern unter Druck geraten.

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