DAX: US-Währungshüter zeigen sich uneins

09.04.2015 – 15:30 Uhr: Dass die US-Notenbank Fed den Leitzins auf absehbare Zeit erhöhen wird, gilt als sicher. Nur über den Zeitpunkt streiten sich derzeit die Experten. Aber auch die Währungshüter sind sich zurzeit nicht sicher, wann sie an der Zinsschraube drehen werden. 

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Quelle: Bloomberg

Es drängt sich im Augenblick der Verdacht auf, dass es die Federal Reserve bei der Umsetzung der geldpolitischen Maßnahme nicht allzu eilig hat. Einige Mitglieder der Notenbank sprechen sich für eine Zinserhöhung im Juni dieses Jahres aus. Andere favorisieren einen späteren Zeitpunkt. Einige Währungshüter fordern sogar einen Zinsschritt erst im kommenden Jahr.

Neben der US-Geldpolitik schauen die Marktteilnehmer auch weiterhin mit Sorgen und Stirnrunzeln nach Athen. Mit dem Besuch in Moskau hat sich der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras bei der Europäischen Kommission keine Freunde gemacht. Nichtsdestotrotz hat das südeuropäische Land Medienberichten zufolge heute einen Kredit von 450 Mio. EUR an den Internationalen Währungsfonds IWF zurückgezahlt. Dennoch sieht die finanzielle Situation Hellas alles andere als rosig aus. Des Weiteren wartet Brüssel unverändert auf konkrete Reformpläne aus Athen.

Der deutsche Leitindex zeigt sich heute von seiner freundlichen Seite und notiert zur Stunde mit 12.106 Punkten 0,5% fester. Der EUR-USD rutscht erneut unter die Marke bei 1,08 USD. Ebenfalls gen Süden orientiert sich der Goldpreis. Aktuell muss die Preisregion bei 1.200 USD je Feinunze den Bären überlassen werden.

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