DAX: Nur zaghafte Gegenwehr

06.10.2014 – 15:15 Uhr: Nach einem starken Wochenauftakt musste der deutsche Leitindex einen Teil der Kursgewinne wieder abgeben. Die Enttäuschung über die geäußerten Worte des EZB-Chefs Mario Draghi scheint größer zu sein als gedacht. 

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Quelle: Bloomberg

Zwar wurde der Kauf von Kreditverbriefungen (ABS) sowie Pfandbriefen angekündigt, ein für die Finanzmärkte beruhigender Hinweis zum Volumen wurde jedoch nicht genannt. Zudem lasten die Sorgen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone schwer.

Nahrung erhielten die Konjunkturpessimisten seitens des Ifo Instituts. Demnach dürfte die Wirtschaft auf dem alten Kontinent in den kommenden Monaten nur langsam wachsen. Grund dafür sind die geopolitischen Konflikte sowie eine abwartende Haltung der Marktakteure. Die Aussagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur ökonomischen Situation in Deutschland fanden bei den Anlegern kein Gehör. Die in Washington ansässige Organisation rechnet sowohl für dieses als auch für das nächste Jahr mit keiner Rezession hierzulande.

Ausgehend vom Schlusskurs vergangener Woche legt der DAX zur Stunde auf 9.294 Punkten zu. Allerdings notierte das deutsche Börsenbarometer in den frühen Morgenstunden bereits bei annähernd 9.350 Zählern. Ebenfalls auf Erholungskurs befinden sich der EUR-USD sowie der Goldpreis.

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