DAX: Nervöses Hin und Her

16.12.2014 – 15:30 Uhr: Auch in der heuten Börsensitzung überraschte der deutsche Leitindex mit einer hohen Schwankungsbreite. 

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Quelle: Bloomberg

Ausgehend vom Tagestief bei 9.224 Punkten und dem Verlaufshoch bei 9.441 Zählern betrug die Handelsspanne bislang mehr als 200 Indexpunkte. Die „Übeltäter“ waren ein weiter fallender Ölpreis sowie die Sorge über den derzeitigen Wertverfall der russischen Währung Rubel. Für ein wenig Entspannung sorgte ein deutlich besser als erwarteter ZEW-Konjunkturindex.

Der Preisrutsch beim „schwarzen Gold“ hat die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten spürbar nach oben gehievt. Der Indikator explodierte förmlich um 23,4 Punkte auf nunmehr 34,9 Zählern. Mitte Oktober lag der Wert noch im negativen Terrain. Oberhalb der Marke bei 0 überwiegt Optimismus, unterhalb des genannten Wertes sind die befragten Marktteilnehmer pessimistisch gestimmt.

ZEW Konjunkturerwartungen in Punkten

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Quelle: eigene Darstellung

Von dem eingangs erwähnten Tagestief bei 9.224 Punkten hat sich der DAX mittlerweile deutlich nach oben entfernt. Allerdings notiert das heimische Börsenbarometer mit 9.297 Zählern rund 0,4% im Minus. Eine Erholungsbewegung ist beim EUR-USD zu beobachten. Im Augenblick sieht es nach einer Rückeroberung der Unterstützung bei 1,2245 USD aus. Ebenfalls im Plus ist der Goldpreis. Das Edelmetall legt aktuell um 1,4% auf 1.210 USD zu. 

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