DAX: Die altbekannten Belastungsfaktoren

21.05.2015 – 15:30 Uhr: Nach dem kräftigen Plus zum Wochenauftakt gönnt sich das heimische Börsenbarometer nun eine wohl verdiente Pause. Neben der üblichen Realisierung von Kursgewinnen drücken zusätzliche einige alt bekannte Belastungsfaktoren die Stimmung auf dem Frankfurter Handelsparkett. Der EUR-USD legt heute wieder zu. Dagegen geben die Anleihen zurzeit nach.

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Quelle: Bloomberg

Charttechnik

Der DAX hat nach dem jüngsten Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal einen Rücksetzer eingeleitet. Infolge eines so genannten „Pull backs“ könnte es durchaus bis zur Ausbruchsstelle gehen. Zuvor liegen im Tageschart das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 11.695 Punkten sowie der exponentielle 55-Tage-Durchschnitt bei aktuell 11.643 Zählern. 

Konjunktur

Gegenwind gab es heute auch von der Konjunkturseite. Die Stimmung in den Chefetagen in der Eurozone hat sich im Mai zum zweiten Mal in Folge verschlechtert. Der Einkaufsmanagerindex ging um 0,5 Zählern auf 53,4 Punkte zurück. Allgemein wurde mit einer Stagnation gerechnet. Zudem wurden makroökonomischen Zahlen aus den USA veröffentlicht. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag mit 274 Tsd. über der Marktprognose von 271 Tsd. Gesuchen. Im weiteren Tagesverlauf werden dann noch der Philadelphia-Fed-Index für Mai, der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) für April, die Häuserverkäufe sowie der Index der Frühindikatoren erwartet.

Der DAX hat heute den Rückwärtsgang eingelegt. Zur Stunde notiert der deutsche Leitindex mit 11.830 Punkten um etwa 0,2% im Minus. Der EUR-USD verzeichnete leichte Kursaufschläge. Dagegen büßt der Goldpreis ein wenig an Glanz ein.

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